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15.000 Flüge betroffen
American Airlines gibt versehentlich zu vielen Piloten weihnachtsfrei

American Airlines gibt tausenden Piloten versehentlich weihnachtsfrei
Maschinen von American Airlines stehen am Flughafen von Miami (Archivbild). FOTO: ap
Washington. Computerfehler mit Folgen: Die Fluggesellschaft American Airlines hat versehentlich viel zu vielen Piloten über Weihnachten frei gegeben. Jetzt stehen tausende Flüge auf der Kippe.

Die Fluglinie habe "bedeutende Löcher" in der Planung eingestanden, teilte die American-Airlines-Pilotengewerkschaft mit. Es gehe um 15.000 Flüge zwischen dem 17. und 31. Dezember, schreibt die Zeitung "Dallas Morning News".

Die Fluggesellschaft erklärte auf Twitter, man wisse, wie wichtig Reisen in der Weihnachtszeit seien, und werde sich bemühen, die Ausfälle so gering wie möglich zu halten oder sie sogar ganz zu vermeiden. Berichten zufolge bietet American Airlines Piloten 150 Prozent ihrer Bezüge an, wenn sie Flüge übernehmen, die auszufallen drohen.

Passagiere leiden dieses Jahr nicht zum ersten Mal unter umfangreichen Flugstreichungen. Im Sommer hatte die irische Billigfluglinie Ryanair tausende Verbindungen streichen müssen, da es Fehler bei den Dienstplänen für die Piloten gegeben habe. Urlaubszeiten seien nicht ausreichend berücksichtigt worden, hieß es. Einen Mangel an Piloten als Ursache stritt Ryanair ab. Die Airline, die wegen der Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter in der Kritik von Gewerkschaften steht, hat ihren Piloten aber höhere Gehälter in Aussicht gestellt.

Wegen der Streichungen saßen viele Urlauber an Flughäfen fest. Die Unregelmäßigkeiten bei Ryanair sind noch nicht vorüber: Die Fluggesellschaft hat rund 20.000 Flüge bis ins Frühjahr gestrichen. Darüber hinaus soll es aber keine weiteren Ausfälle geben.

(jco/dpa)
 
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