Alle Artikel vom 28. September 2014
Fußball in Russland

Kuranyi und Moskau verspielen Sieg

Kevin Kuranyi hat mit Dynamo Moskau einen Sieg im Verfolgerduell der russischen Premier Liga verspielt. Der Klub aus der Hauptstadt musste sich trotz einer 2:0-Pausenführung gegen Kuban Krasnodar mit einem 2:2 begnügen. Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler wurde in der 72. Minute ausgewechselt. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste durch Tore von Wladislaw Ignatjew (55.) und Sekou Oliseh (60.) die Moskauer Führung durch Alexander Kokorin (20.) und Stanislaw Manolew (31.) egalisiert. Moskau und Krasnodar liegen auf den Plätzen drei und vier sechs Punkte hinter Spitzenreiter Zenit St. Petersburg. Meister ZSKA Moskau hat derweil die Generalprobe für das Champions-League-Duell gegen Bayern München am Dienstag (18.00 Uhr MESZ/Sky) erfolgreich gestaltet. Bei Ural Jekaterinburg gewannen die Moskowiter bereits am Samstag 4:3 (2:1). Der Ivorer Seydou Doumbia (69./89.) war zweifacher Torschütze für die Gäste. Außerdem trafen Alan Dasgojew (29.) und Roman Eremenko (45.+1). Mit vier Punkten Rückstand auf St. Petersburg ist ZSKA Tabellenzweiter. mehr

Badminton

Zwiebler gewinnt Turnier in Prag

Ex-Europameister Marc Zwiebler hat das internationale Badmintonturnier in Tschechien gewonnen. Der 30-Jährige vom Bundesligisten 1. BC Bischmisheim setzte sich bei dem mit 15.000 Dollar dotierten Wettbewerb in Prag im Endspiel gegen Joachim Persson aus Dänemark mit 21:13, 21:18 durch. Es war Zwieblers erster internationaler Triumph nach dem EM-Sieg 2012. Zwiebler und sein Endspielgegner Persson, die frühere Nummer sechs der Weltrangliste, hatten in der Jugend gemeinsam für die deutsche Nachwuchs-Nationalmannschaft gespielt. Persson, der im schleswig-holsteinischen Trittau als Sohn einer dänischen Familie aufgewachsen war, entschied sich später, für die erfolgreichste europäische Badminton-Nation auszuschlagen. mehr

Wie der Vater so der Sohn

Niklas Freund gibt Debüt im FA-Cup

Steffen Freund hat das 174. Nord-Londoner Derby zwischen seinem Klub Tottenham Hotspur und dem FC Arsenal sausenlassen. Der ehemalige deutsche Nationalspieler hatte am Samstag Besseres zu tun. Der Europameister von 1996 war mit der ganzen Familie Gast im Melbourne-Stadion des Sechstligisten Chelmsford City. Dort gab sein 20 Jahre alter Sohn Niklas sein Debüt im prestigeträchtigen FA-Cup. In diesem Wettbewerb hatte Vater Freund zu seiner aktiven Zeit mit den Spurs regelmäßig für Furore gesorgt. Sohnemann Freund ist bei dem Club aus dem Nord-Osten Londons eigentlich bloß zweiter Keeper. Im FA-Cup durfte er ran, da Torhüter Nummer eins gesperrt ist. Im Qualifikationsspiel zur Hauptrunde hatte Freund dann einen ruhigen Nachmittag und hielt seinen Kasten sauber. Die Partie gegen Worthing endete 6:0. mehr

Motorrad-Legende

Anton Mang wird 65

Motorrad-Legende Anton Mang feiert am Montag seinen 65. Geburtstag. Mit fünf Weltmeistertiteln ist der Bayer bis heute Deutschlands erfolgreichster Fahrer. Toni Mang, der seine WM-Karriere 1988 nach 14 Jahren beendete hatte, triumphierte zweimal bei den 350ern (1981, 1982) und dreimal bei den 250ern (1980, 1981, 1987). Damals traten Piloten während einer Saison noch in unterschiedlichen Klassen an. Der 42-malige Grand-Prix-Sieger ist als einziger Deutscher Mitglied in der MotoGP-Hall-of-Fame. Seine Nachfolger können Mang nicht restlos überzeugen. Den früheren Moto2-Champion Stefan Bradl hatte der gelernte Werkzeugmacher aus Inning am Ammersee zuletzt öffentlich kritisiert. "Er hat natürlich viel Talent, aber die letzten winzigen, aber entscheidenden Details fehlen. Man muss zu Änderungen bereit sein und wirklich hart arbeiten", sagte Mang speedweek.com. "Ihm fehlt in den letzten Runden noch immer die Fitness. Im Grenzbereich fehlt ihm die Konzentration." mehr

Basketball-Bundesliga

Ludwigsburg trennt sich von Stephen Holt

Basketball-Bundesligist MHP Riesen Ludwigsburg hat den Vertrag mit seinem Profi Stephen Holt aufgelöst. Zu den Gründen teilte der Klub am Samstagabend nichts mit. Holt sollte bereits am Sonntag zurück in seine Heimat USA reisen. Der 22-Jährige war erst in diesem Sommer nach Ludwigsburg gewechselt. Der 1,93 Meter große Aufbauakteur spielte zuletzt für die Atlanta Hawks in der NBA-Summerleague und hatte in Deutschland einen Vertrag über ein Jahr. mehr

Deutsche Marathon-Rekordhalterin

Mikitenko beendet Karriere

Die deutsche Marathon-Rekordhalterin Irina Mikitenko hat ihre lange und erfolgreiche Karriere beendet. "Ich möchte heute 25 Jahre Leistungssportgeschichte beenden. Es ist nicht leicht, aber ich merke, dass es nicht mehr möglich ist, meine Leistung zu steigern", sagte die 42-Jährige am Rande des Berlin-Marathons in der ARD: "Und im Leistungssport sollte das eigentlich das Ziel sein." Die gebürtige Kasachin gewann in ihrer langen Karriere zweimal den London-Marathon und einmal den Berlin-Marathon. Ihre Bestleistung und deutschen Rekord von 2:19:19 Stunden stellte sie 2008 in der deutschen Hauptstadt auf. Zudem hält sie auch den deutschen Rekord über 5000 m (14:42,03 Minuten) mehr

NHL

Calgary Flames streichen Wolf aus Kader

Eishockey-Profi David Wolf hat den Sprung in die Nordamerika-Liga NHL vorerst nicht geschafft. Der Stürmer wurde bei den Calgary Flames aus dem NHL-Kader gestrichen. Der 25-Jährige, der von den Hamburg Freezers nach Nordamerika gewechselt war, trainiert nun bei den Adirondack Flames, dem Farmteam von Calgary. Das teilte der Club auf seiner Webseite mit. In der zweitklassigen American Hockey League (AHL) kann sich Wolf für die NHL empfehlen. Die Saison in der besten Liga der Welt beginnt am 8. Oktober. mehr

Basketball

BBL setzt bis 2020 auf 6+6-Ausländerregel

In der Basketball Bundesliga (BBL) gilt beim Thema Ausländerquote auch über die kommende Saison hinaus die 6+6-Regel. Die Vereinsvertreter sprachen sich für die Verlängerung der Vereinbarung um fünf Jahre bis 2020 aus. Dies gab die BBL vor dem Champions Cup zwischen Alba Berlin und Bayern München (76:68) am Samstag in der Hauptstadt bekannt. Laut der zur Saison 2012/13 eingeführten Regelung müssen im Spielberichtsbogen von zwölf Profis mindestens sechs einen deutschen Pass haben. Bei zehn aufgeführten Spielern müssen vier, bei elf fünf Deutsche dabei sein. Auch dank der 6+6-Regel lag die Einsatzzeit der deutschen Spieler in der abgelaufenen Spielzeit bei 31,11 Prozent. mehr

DTM in Zandvoort

Mortara muss vom letzten Platz starten

Audi-Pilot Edoardo Mortara ist im Deutschen Tourenwagen Masters für einen Regelverstoß bestraft worden und muss beim DTM-Rennen in Zandvoort vom letzten Platz aus starten. Ein zu tief montierter Frontdiffuser an seinem RS5 kostete den Italiener Rang drei aus der Qualifikation. Mike Rockenfeller (Audi) geht am Sonntag (13.30 Uhr/ARD) von der Pole Position aus ins Rennen, der bereits als Champion feststehende Marco Wittmann (BMW) steht auf Startplatz zwei. Dritter ist nun Jamie Green, da zuvor auch Mattias Ekström eine Strafe kassiert hatte. Vierter am Start ist Nico Müller (alle Audi) vor Mercedes-Mann Pascal Wehrlein. mehr

Boxen

3,4 Millionen sahen Abraham-Sieg

Bei seinem vorerst letzten Auftritt als Hauptkämpfer in der ARD hat sich Box-Weltmeister Arthur Abraham noch einmal als Zugpferd erwiesen. Rund 3,4 Millionen Zuschauer verfolgten die erfolgreiche Titelverteidigung des Berliners im Supermittelgewicht in Kiel gegen Paul Smith aus Großbritannien. Der Marktanteil lag bei 22,4 Prozent. Nach einer letzten gemeinsamen Veranstaltung im Dezember endet der Kooperationsvertrag zwischen dem öffentlich-rechtlichen Sender und dem Sauerland-Boxstall. Über die Möglichkeit eine zukünftigen punktuellen Zusammenarbeit wird seit längerem verhandelt. mehr

Streik bei Air France dauert an

Mehr als die Hälfte der Flüge fällt Sonntag aus

Die Passagiere der französischen Fluggesellschaft Air France müssen sich weiter auf erhebliche Behinderungen einstellen. Wegen des anhaltenden Piloten-Streiks müsse am Sonntag voraussichtlich mehr als die Hälfte der Flüge gestrichen werden, kündigte das Unternehmen an.Obwohl Air France die Pläne für den europaweiten Ausbau der Billigtochter Transavia inzwischen aufgegeben hat, sind die Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen der Piloten weiter festgefahren. Die Gespräche wurden in der Nacht zum Samstag abgebrochen, ein neuer Termin wurde zunächst nicht anberaumt. Die Pilotengewerkschaft SNPL und die Konzernführung warfen einander mangelnde Kompromissbereitschaft vor. Der Vorschlag der Gewerkschaft, den Streik durch die Ernennung eines Vermittlers zu beenden, wurde von der Geschäftsführung und der Regierung in Paris abgelehnt. Der französische Staat hält 16 Prozent der Anteile der Fluggesellschaft. Die Piloten waren vor zwei Wochen aus Protest gegen die Pläne zum Ausbau der Air-France-Billigtochter in den Ausstand getreten. Der bislang längste Piloten-Streik bei Air France hatte 1998 zehn Tage gedauert. mehr