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Dinslaken
Studienfahrt ins Land der Gurken

Dinslaken. Landwirte aus dem Kreis besuchen mit ihren Frauen Spreewald und Berlin.

Wesel (RP) Eine interessante Reise liegt hinter einer Gruppe von Landwirten und ihren Ehefrauen. Die Studienreise des Verbandes landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen führte die 50 Teilnehmer zunächst zum Stammquartier in Cottbus. In den folgenden Tagen stand die Besichtigung von Schloss Branitz mit seinem nach englischem Vorbild von Fürst Pückler-Muskau geschaffenem Landschaftspark. Der Park steht auf der Denkmalliste des Landes Brandenburg und hat die Aussicht, als Weltkulturerbe anerkannt zu werden.

Im Weiteren wurde das Landgut Pretschen, ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb mit ökologischem Anbau, der seit 1999 nach Demeter-Richtlinien 820 Hektar mit umfangreichem Gemüseanbau und Milchviehhaltung bewirtschaftet wird. Die Besichtigung der Gurkenkonservenfabrik Rabe einem familiengeführtem Betrieb in Boblitz und der Besuch auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Ricken füllten einen ganzen Tag aus. Der Besuch auf dem Betrieb Ricken war für alle Teilnehmer ein erwarteter Höhepunkt. Karl-Heinz Ricken startete 1997 von seinem elterlichen Betrieb in Alpen-Veen in den Spreewald, um die begehrten Gurken anzubauen. Er hat sich bis heute zum größten Gurkenanbauer in der Region entwickelt. Der umfangreiche Erdbeer-, Spargel-, und Kartoffelanbau erfordert bis zu 2000 Saisonarbeitskräfte. Rickens Ehefrau leitet den Gurkenanbau auf dem Betrieb in Alpen-Veen. Die Spreewälder-Erdbeermeile mit Handwerk, Brauchtum und internationalen Gesangstars zieht jährlich tausende Besucher zum Spreewaldbauern Ricken.

Der Besuch des Fehrower Biobetrieb mit 1670 Hektar Fläche und 400 Milchkühen war ein weiterer fachlicher Höhepunkt der Reise, ehe es zu einer Kahnfahrt durch die kleinen Flüsse der Spree und dem Besuch des Museums für typische Bauerhöfe ging. Ein ganzer Tag war Berlin mit der Besichtigung von Schloss Charlottenburg gewidmet.

Quelle: RP
 
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