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Dormagen
Aktionen zum Erhalt der Kriegsgräber in der Stadt

Dormagen. Ab Mittwoch wird 20 Tage lang mit verschiedenen Aktionen und mit Haussammlungen im ganzen Stadtgebiet Dormagens für Kriegsgräber gesammelt. "Kriegsgräber: Mahnmale für den Frieden, gegen Gleichgültigkeit und Vergessen!" - unter diesem Motto steht die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK). Zur Unterstützung dieser weltweiten Friedensarbeit veranstaltet der VDK-Ortsverband Dormagen vom 1. bis 19. November eine Haus- und Straßensammlung in der Stadt.

Bürgermeister Erik Lierenfeld, der auch Vorsitzender des Dormagener Ortsverbandes ist, bittet die Bürger, die Sammlung zu unterstützen: "Jeder Spender hilft mit, die Verpflichtung gegenüber den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft einzulösen - sie nicht zu vergessen, ihnen würdige Gräber zu geben und an diesen Gräbern zum Frieden zu mahnen."

Die Arbeit des VDK-Ortsverbandes unterstützt vor allem die Reservistenkameradschaft Dormagen. Die ehrenamtlichen Reservisten um den Vorsitzenden Erik Heinen und den Schriftführer Rainer Hellberg organisieren für Samstag, 11. November, von 9 bis 15 Uhr eine "Promi-Sammlung" für die Kriegsgräber-Instandhaltung. Diese Sammlung findet im Hit-Markt an der Lübecker Straße 1 in Dormagen statt: Im Rahmen dieser Aktion werden auch Bürgermeister Erik Lierenfeld, seine beiden Stellvertreter Hans Sturm und Michael Dries sowie die CDU-Landtagsabgeordnete Heike Troles mit der Sammelbüchse unterwegs sein.

Bis zum 19. November wird die Reservistenkameradschaft ab Mittwoch bei der Haus- und Straßensammlung um Spenden bitten. Dazu stehen die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Dormagen an Allerheiligen, 1. November, an den Friedhöfen, um dort Gelder für die Friedensarbeit zu sammeln. Damit niemand diese Aktion für eigene Zwecke ausnutzt: Alle Kriegsgräberfürsorge-Sammler können sich mit einem Sammlerausweis des Volksbundes ausweisen.

Quelle: NGZ
 
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