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Dormagen
Cliff Stevens begeistert das Publikum im Pink Panther

Dormagen. Der kanadische Musiker spielte die Songs von Eric Clapton zum ersten Mal in Dormagen. Von Christian Lücke

Der Kanadier Cliff Stevens hat schon vor über 25.000 Menschen gespielt. Am Freitag trat er im Rahmen seiner Deutschlandtournee erstmals in Dormagen auf. Im Pink Panther beeindruckte er die über 50 Konzertbesucher mit Blues- und Rockliedern, im Besonderen mit Covern des bekannten, britischen Gitarristen und Sängers Eric Clapton.

"Clapton wird oft auch als "Mister Slowhand" bezeichnet, da er einen sehr ruhigen Bühnenauftritt zeigt und nicht viel Show macht", sagt Jorgos Flambouraris, Veranstalter des Konzertes, und ergänzt, dass Clapton deshalb viel mehr durch seine Musik überzeuge als durch die Show. So waren es natürlich die beliebtesten Songs Claptons, die am meisten Besucher zum Mitsingen und Schunkeln animierten. Titel wie "Sunshine of your love", "Layla" oder "Wonderful Tonight" sorgten für gute Stimmung in der Kneipe am Höhenberg und hielten das ein oder andere Gitarren- sowie Schlagzeugsolo bereit. Neben den Coversongs des Briten streute Cliff Stevens auch seine eigenen Lieder ein. Passend zur Location gab es zwischendurch zur Überraschung und Freude des Publikums auch die Melodie der Fernsehserie "Pink Panther" .Stevens, der in seiner Heimatstadt beim Montreal Jazz Festival vor über 25.000 Zuschauern spielte, mag die "großartige und dennoch familiäre Atmosphäre" in der Dormagener Kneipe. Generell bevorzugt der Berufsmusiker kleinere und publikumsnähere Auftritte, "aber manchmal ist ein großer Gig, etwa wie in Montreal, auch sehr spaßig." Im Alter von zehn begann seine Leidenschaft für Musik mit der ersten Gitarre. Dann sah der Kanadier Eric Clapton 1968 mit elf Jahren zum ersten Mal live und "wollte von da an wie er sein." Das hat er nach seinem Musikstudium und dem Mitwirken in mehreren anderen Bands nun mit seiner eigenen "Mister Slowhand"-Tributband geschafft und bestreitet aktuell die dritte Deutschlandtour. "Clapton hat mich sehr stark inspiriert", sagt der Musiker. Mittlerweile ist zudem sein zweites Album mit eigenen Songs erschienen.

Auch Konzertbesucher Dirk Carstens zeigte sich begeistert. "Die Musik hier zieht Leute im Alter von 40 Jahren aufwärts an, mein Alter eben." Carstens war schon zum dritten Mal bei einem Konzert im Pink Panther und lobt, dass dort jedes Mal anspruchsvolle Musik gespielt werde.

Quelle: NGZ
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