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Dormagen
Die CDU sieht sich durch "Zukunftsstadt" bestätigt

Dormagen. Seit drei Jahren setzt sich die CDU dafür ein, Strategien zu entwickeln, um die Stadt Dormagen als "Wohn- und Wohlfühlstadt" zu erhalten und zu stärken. "Das war mit der alten Verwaltungsführung nicht immer einfach", weist Fraktionsvorsitzender André Heryschek auf den damals prophezeiten Rückgang der Bevölkerung um 5,5 Prozent hin, auf den die Planungen aufbauten. Jetzt gibt es neuere Berechnungen von IT NRW, die von einem Wachstum für Dormagen um 3,5 Prozent bis 2030 ausgehen. "Die Wanderungsgewinne aus den umliegenden Großstädten müssen wir für Dormagen nutzen", fordert Heryschek. Er sei "froh darüber", dass die Stadtverwaltung mit Bürgermeister Erik Lierenfeld (SPD) an der Spitze nun mit dem Arbeitskreis Demografie, Bürger-Befragungen und der Beteiligung am Wettbewerb "Zukunftsstadt" das "von der CDU seit 2012 mehrfach angesprochene Thema" erfolgreich aufgreife. Auch CDU-Parteichef Frank Goertz weist auf die gute Möglichkeit hin, dadurch "die Stadtentwicklung voranzutreiben".

"Auf die Städte kommen in den nächsten Jahren große Herausforderungen zu: saubere Umwelt, sichere Energieversorgung, soziales Miteinander", nannte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, bei seinem Besuch in der CDU-Geschäftsstelle in Dormagen einige Beispiele. Daher soll der Wettbewerb "Zukunftsstadt" dazu anregen, dass Verwaltung, Politik und Bürgerschaft - wissenschaftlich begleitet - gemeinsame Visionen für ihre Stadt entwickeln. Dormagen ist eine von 52 Kommunen, die in die nächste Runde gelangt sind. Ihre Bewerbung hatte die Stadt mit der Fachhochschule Trier abgegeben. Ab 2016 werden die erarbeiteten Visionen und Handlungsvorschläge von bis zu 20 Kommunen wissenschaftlich geprüft und in ein umsetzungsreifes Konzept überführt.

(cw-)
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