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Dormagen
Gaststätte an der Fähre soll im Frühjahr öffnen

Dormagen. Nach Verzögerungen hofft Inhaber René Schuch, das Ausflugslokal an der Zonser Rheinfähre bald erfolgreich zu Ende renovieren zu können. Von Carina Wernig

Die hoffnungsvolle Annahme, die traditionelle Gaststätte "Zur Rheinfähre" in Zons bereits im vergangenen Sommer neu zu öffnen, hat sich für Inhaber René Schuch als zu optimistisch herausgestellt. Außer einigen Öffnungstagen im Frühjahr und Sommer 2017, bei denen im schönen Biergarten gefeiert wurde, konnte die Gastronomie unter dem neuen Nahmen "Zonser Fährhaus" noch nicht für Gäste aufgeschlossen werden. Das soll sich bald ändern, wie René Schuch (34) gestern auf Nachfrage unserer Redaktion sagte: "Wir müssen noch einige Arbeiten erledigen, aber dann können wir endlich öffnen." Wenn alles rund laufe, könne das bereits im Frühjahr sein, so Schuch.

Gestern sah es noch nicht nach Betriebseröffnung aus: Der Bauzaun stand noch vor dem Gebäude , das Fenster ist noch abgeklebt. "Wir hoffen, dass wir die noch ausstehenden Arbeiten jetzt schnellstmöglich in Angriff nehmen können", erklärte Schuch, der sich darauf freut, die Gastronomie am Herrenweg, an exponierter Stelle gleich am Ende des Zuwegs zur Anlegestelle der Fähre in Zons wieder zu eröffnen. Dort soll nicht nur der Biergarten mit beeindruckend schönem Blick auf den Rhein, sondern auch der Gastraum die Besucher und Bewohner von Zons und Umgebung zum Einkehren motivieren.

Und die Nachfrage nach der Gaststätte, die ein beliebter Ausflugsort direkt an der Zonser Fähre war und nun bereits seit mehr als zwei Jahre leer steht, ist ungebrochen. Immer wieder werden Arbeiter und Besitzer nach dem Fortgang der Renovierung gefragt, die sich verzögert hat. Nun sollten alle Auflagen erfüllt sein, damit es im Frühjahr die Eröffnung geben kann.

Gemeinsam mit Geschäftsführer Boris Diebig, der für den gastronomischen Part zuständig sein soll, hat René Schuch die Renovierung und Umgestaltung angepackt. Schuch ist Besitzer eines Angelsportgeschäftes an der Kölner Straße und als Vertriebsleiter im Sport- und Outdoorbereich oft in Hotels unterwegs, wo er nicht immer gutes Essen genießt. Daher möchte er mit Diebig, der von seinem Hotel "Stadt Dormagen" an der Robert-Bosch-Straße aus einen Catering-Betrieb leitet, die Gastronomie in Zons mit dem Fährhaus beleben. Dabei geht es nicht um pompöse Kulinarik, sondern um gute, regional und saisonal bestimmte Kost - "frische, deutsche Küche, bei der es besondere Angebote gibt, ohne auf die Klassiker zu verzichten", wie der Geschäftsmann es bei der Vorstellung des Projektes im Dezember 2016 ausdrückte. Einige der rund 600.000 Besucher, die jährlich nach Zons kommen, sollen im Fährhaus einkehren und dort wohlfühlen. "Natürlich sind wir auch für die ,Einheimischen' da", erklärte Schuch vor einem Jahr.

Den alten Namen für das geschichtsträchtige, fast 180 Jahre alte Haus soll in "Zonser Fährhaus" geändert werden, um den Wiedererkennungswert und die Verbindung zur Zollfeste noch zu unterstreichen. Auch das Außengelände soll ansprechend gestaltet werden.

Quelle: NGZ
 
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