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Dormagen
Große Koalition: CDU und SPD fragen ihre Mitglieder

Dormagen: Große Koalition: CDU und SPD fragen ihre Mitglieder
FOTO: Hammer Linda
Dormagen. Der Altmeister freut sich schon: "Ich finde eine große Koalition gut. Diese Meinung habe ich schon länger vertreten", sagt Hans Sturm. Er hat als mit Abstand am längsten im Stadtrat vertretenes Mitglied schon viele politische Konstellation erlebt und daran mitgewirkt - auch an der "GroKo", die sein Parteimitglied Wiljo Wimmer sowie der heutige Erste Beigeordnete Robert Krumbein vor Jahren zimmerten. "Mit der SPD gibt es viele inhaltliche Gemeinsamkeiten", sagt Sturm.

Die sollen in den nächsten Wochen herausgearbeitet werden. Heute kommen Spitzen von CDU und SPD zusammen. Dann geht es darum, einen Fahrplan zu erstellen und die Themenbereiche festzulegen, über die gesprochen werden soll, wenn es dann am Ende zu einer Zusammenarbeit kommen soll. Davon sind aber beide Seiten überzeugt. Wichtig nehmen beide Seiten die Einbeziehung ihrer Mitglieder. Sowohl SPD, als auch CDU wollen am Ende der Gespräche die Koalitionsvereinbarung in Mitgliederversammlungen vorlegen und sich die Zustimmung für die Unterschrift einholen. "Das ist bei uns in der Satzung auch so vorgesehen", sagt Bernhard Schmitt, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten. "Sie sieht vor, dass bei wichtigen Entscheidungen die Mitglieder einzubinden sind." Schmitt betont, dass es künftig keine wechselnden Mehrheiten mehr geben wird. Eine solche außerordentliche Versammlung wird es auch bei der CDU geben. Fraktionsvorsitzender Kai Weber sagt - auch in Richtung der Mitglieder: "Der Vertrag muss auch unsere Handschrift tragen. Wir werden aufzeigen müssen, was unsere Erfolge sind." Dass die Piraten gewissermaßen an die SPD "angedockt" sind, ist ein offenes Geheimnis. Kai Weber hat damit kein Problem: "Wir schauen auf unsere gemeinsamen Themen."

(schum)
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