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Veranstaltungs-Tipps
Kultur für Kurzentschlossene

Düsseldorf. Kunstabend, Musical für Kinder, Festival, Flamenco-Tanz, Oper - fünf Veranstaltungen, für die es im Laufe der Woche noch Karten gibt. Von Dagmar Haas-Pilwat

Kunstabend In der Reihe KPMG-Kunstabende wird immer am ersten Mittwoch im Monat ab 18 Uhr im K20, Grabbeplatz und im K21, Ständehaus, ein Programm mit verschiedenen Themenführungen und Veranstaltungen präsentiert. Diesmal stehen um 20 Uhr bei einem Gespräch mit der Künstlerin Paloma Varga Weisz unter dem Thema "Galeristen, Sammler, Förderer, Freunde" Dorothee und Konrad Fischer im Zentrum.

Musical Der kleine Prinz, diese zauberhaft-poetische Fabel über Freundschaft und Hoffnung, ist seit Jahrzehnten eines der renommiertesten Werke der Weltliteratur. Nur wenigen Komponisten war es bisher gestattet, diese Geschichte zu vertonen. Mit dem "Kleinen Prinz" des Erfolgskomponisten Basti Bund liegt nun eine 80-minütige, musikalische Reise für Jung und Alt vor, die den Zuschauer verzaubert. Das Werk ist für alle Altersklassen ab sechs Jahren konzipiert und damit auch für Familien gut geeignet. Das Musical läuft am Mittwoch, 17 Uhr, im Stahlwerk Ronsdorfer Straße 134, Karten kosten ab neun Euro.

Festival Das Tin-Chormusik-Festival (4. bis 6. November) startet am Freitag ab 20 Uhr mit einem Konzert in der Schlosskirche Düsseldorf-Eller, Schlossallee 4. Mit von der Partie sind die Amsterdamer Sängerin Suzanne Mateysen, die mit ihrer "Mitmachmusik", Zuhörer zu Mitsängern macht. Außerdem stehen auf dem Programm: deutsch-niederländische Vokalensemble "sYmprovoice"; das "Trio Add One" mit seinem a cappella Programm und viel Spielwitz sowie der aus Bonn stammende Stimmkünstler Christian Padberg und seine Loop-Station. Karten kosten 29 Euro. Informationen sind erhältlich im Internet unter www.tin-chormusik-festival-2016-duesseldorf.com.

Flamenco-Tanz "Let me dance for you" - so lautet der Titel dieses Abends. Und Mercedes Ruiz, eine der renommiertesten Flamencotänzerinnen aus Jerez, meint es ernst: Ihr neues Stück ist eine Verbeugung vor dem Publikum, eine Liebeserklärung. In "Déjame que te baile" erzählt sie ihre Geschichte und wirft einen Blick zurück auf ihre Karriere, die von früh an durch den Flamenco geprägt wurde. Bereits mit sieben Jahren tanzte sie in der Kompanie von Manuel Morao und trat unter anderem in New York auf. Heute verbindet die Künstlerin bei ihren Aufführungen die verschiedensten Flamencostile. Begleitet wird sie von den Sängern David Palomar und David Carpio, dem Gitarristen Santiago Lara und dem Perkussionisten Perico Navarro. Die Vorstellungen sind Freitag und Samstag, 20 Uhr, im Tanzhaus NRW Erkrather Straße, der Eintritt kostet 35 Euro.

Oper In dieser Saison steht als Wiederaufnahme in der Deutschen Oper am Rhein am Sonntag, um 18.30 Uhr, "Die Entführung aus dem Serail" auf dem Programm. Als Amadeus Mozart (1756-1791) sein Singspiel schrieb, bediente er das damals beliebte Genre der "Türkenoper". Es profitierte von den zahlreichen Romanen und Reiseberichten, die im 18. Jahrhundert über den geheimnisvollen und weitgehend unbekannten Orient veröffentlicht wurden. Denn nichts entzündet die Fantasie so wie das Fremde, in dem sich die eigenen Ängste und Wünsche spiegeln. Die Entführung von zwei Europäerinnen aus dem Harem des türkischen Bassa Selim war für Mozart mehr als ein exotisches Abenteuer, das lediglich Spannung und einen gehörigen Nervenkitzel verhieß. Karten gibt es unter: www.westticket.de

Quelle: RP
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