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Düsseldorf
Mensa soll Mitte Oktober fertig sein

Düsseldorf. Realschüler an der Rethelstraße können dann in zwei Schichten essen. Von Sarah Schneidereit

Langsam nimmt die neue Mensa der Werner-von-Siemens-Realschule an der Rethelstraße Gestalt an. Im Juni wurde der Rohbau beendet, Mitte Oktober soll der Neubau dann eröffnet werden. Bis dahin muss aber noch die Essenausgabe fertiggestellt, der Boden verlegt und die Möbel aufgestellt werden. Auch die Decken und Wände sind noch nicht ganz fertig. Der stellvertretende Leiter des Schulverwaltungsamtes, Florian Dirszus, ist aber zuversichtlich, dass die Mensa nach den Herbstferien bereit zur Nutzung ist.

An der Werner-von-Siemens-Realschule werden derzeit 640 Schüler in 22 Klassen unterrichtet. Damit ist sie eine der größten Realschulen der Stadt Düsseldorf. Seit etwa vier Jahren hatte sich die Schule mit einer provisorischen Mensa in einem Klassenraum beholfen. Dort essen rund 120 der Realschüler in drei bis vier Schichten täglich zu Mittag. Durch den Mensa-Neubau soll sich die Situation jetzt aber endlich verbessern.

Am 30. April vergangenen Jahres beschloss die Stadt, an zehn Schulen neue Mensen einzurichten. Umgesetzt wurde die Maßnahme von dem städtischen Tochterunternehmen Immobilien Projekt Management Düsseldorf (IPM). Die Mensa der Werner-von-Siemens-Realschule ist die erste, die im Zuge dieser Baumaßnahmen fertig wird.

Der Neubau hat die Stadt insgesamt etwa 1,37 Millionen Euro gekostet. An den Schulgebäuden wurde nicht viel verändert, da die Mensa unter die Aula gebaut worden ist. "Vom Schulhof ist auch nur eine geringe Fläche weggefallen, so dass immer noch genug Platz für die Schüler ist", sagt Dirszus, der die schulischen Hochbauprojekte koordiniert.

Im Altbau neben der Mensa sind zudem eine behindertengerechte Toilette sowie ein Aufenthaltsraum für das Küchenpersonal entstanden. Im Neubau befindet sich außerdem ein Kiosk, der ganztägig kleine Snacks anbieten wird.

Ab Oktober sollen 160 Schüler in zwei Schichten in der Mensa essen können. Die Schule setzt dabei auf das Verpflegungskonzept "Cook & Chill", bei dem fertig gekochtes, gekühltes Essen angeliefert und zur Mittagspause nachgegart wird. Die Kosten für die Mittagsverpflegung werden größtenteils von der Stadt getragen. "Die Eltern zahlen pro Tag nur einen kleinen Beitrag von ein bis zwei Euro", sagt Dirszus.

Quelle: RP
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