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Düsseldorf
Neue Verbindung für Passanten und Radler zwischen Hofgarten-Teilen

Düsseldorf. Als die Politiker des Stadtrates darüber stritten, welches Ausmaß das Projekt Kö-Bogen haben sollte und welchen Umfang deswegen der Tunnelbau haben müsste, spielte ein Argument eine gewichtige Rolle: Von Uwe-Jens Ruhnau

Die beiden Teile des Hofgartens, zerschnitten nach dem Krieg durch die neue Hofgartenstraße (als Stück zwischen Berliner Allee und Kaiserstraße), sollten wieder zusammengeführt werden.

Eine Ahnung davon, was damit gemeint war, ist bereits wahrzunehmen: Hinter dem Grönen Jong, dem Brunnen am Ende der Jägerhofallee, können Passanten und Fahrradfahrer die Gleise der Straßenbahn überqueren und auf den Weg gelangen, der unmittelbar am Weiher Landskrone liegt und zu den Libeskind-Bauten führt. Dies war lange nicht möglich, man musste bis zur Kreuzung Hofgartenstraße/Maximilian-Weyhe-Allee/Kaiserstraße und konnte erst dort am Theatermusum auf die andere Seite des Parks gelangen.

Die Querung ist mit einem Umlaufgitter in Z-Form angelegt. Diese Form zwingt dazu, in die Richtung der möglicherweise nahenden Straßenbahn zu schauen. Dass die Bahnen zuweilen in strammem Tempo auf den Überweg zufahren, ist nicht die angestrebte Regelung. "Die Rheinbahn fährt auf Sicht", sagt Andrea Blome vom Amt für Verkehrsmangement, "wenn sich dort Passanten aufhalten, sollen die Fahrer klingeln und langsamer fahren." Im Endzustand ohnehin, dann ist langsame Fahrt vorgeschrieben.

Die Gestaltung des Hofgartens nimmt Formen an, wird aber wegen des Baus des angrenzenden Ingenhoven-Tals noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Quelle: RP
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