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Lokalsport
DEG-Jugend glaubt an ihre Außenseiterchance

Düsseldorf. Georg Holzmann hält in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) an seiner Drei-Punkte-Theorie fest. Fast Woche für Woche gibt der Eishockey-Jugendtrainer der Düsseldorfer EG für seine Mannschaft das Ziel aus, mindestens drei Zähler aus den meist zwei Spielen pro Woche zu holen. Nur selten fordert er zwei Siege, so gut wie nie gibt er sich mit weniger zufrieden. Holzmanns Begründung für die Idee ist einfach: Er will mit seinem Team ins Halbfinale. Und das wird - so der Gedanke des Trainers - am ehesten erreicht, wenn seine Mannschaft unabhängig von Gegner und Tabellenplätzen konstant punktet. So erhofft sich der 56-Jährige auch an diesem Wochenende Zählbares. Gespielt wird heute (17 Uhr) und morgen (11 Uhr) beim EC Bad Tölz.

Die Bayern sind hinter Mannheim und Köln die dritte Kraft der Liga. Kaum jemand dürfte daran zweifeln, dass die Tölzer den Sprung unter die besten Vier der diesjährigen Hauptrunde schaffen. "Natürlich weiß ich, dass Bad Tölz ein sehr schwerer Gegner für uns ist. Aber dass man sie schlagen kann, haben die Berliner vor einer Woche gezeigt. Und die Eisbären sind unser größter Konkurrent im Kampf um die Play-offs", sagt Holzmann. Doch trotz seiner klaren Vorstellungen, setzt der Coach seine Truppe nie unter Druck. Gegen vermeintlich schwächere Gegner bleibt es bei einem Sieg, gegen vermeintlich Stärkere auch. Dass die Drei-Punkte-Theorie nicht immer klappt, zeigten die Hinspiele: Die DEG verlor mit 2:5 und 1:3. Doch das ist Holzmann heute egal. Es gehe wie immer nur um die nächsten beiden Partien - und um drei Punkte.

(grr)
 
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