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Lokalsport
Djamila Böhm erfüllt sich ihren Medaillentraum

Düsseldorf. Djamila Böhm strahlte bei den U23-Meisterschaften in Wattenscheid über das ganze Gesicht. Endlich hat die Hürdenläuferin (400 Meter) vom ART die ersehnte Medaille bekommen, die ihr bei der Deutschen Meisterschaft in Kassel (Platz vier) noch verwehrt geblieben war. Nach einer absolut souveränen Vorstellung sicherte sich die ART-Athletin mit der persönlichen Bestleistung von 57,75 Sekunden den Titel vor Laura Gläsner aus Hannover (58,84 Sekunden).

Kein Wunder, dass ART-Coach Sven Timmermann nach dieser Vorstellung voll des Lobes für seine Sprinterin war. "Man hatte das Gefühl, dass Djamila bereits durch ihren starken Vorlauf (57,91 Sekunden/Anm. d. Red.) den Konkurrentinnen etwas die Titelhoffnungen genommen hatte", sagte Timmermann, der mit Böhm nun seit rund eineinhalb Jahren zusammenarbeitet. Ende 2014 kam die mittlerweile 22-Jährige mit einer Bestzeit von 60,66 Sekunden von TuS Köln zum ART, und hat sich nun auf 57,75 Sekunden gesteigert.

Für Timmermann war das Rennen genau die richtige Reaktion von Böhm, nachdem sie als Mitfavoritin in Kassel "nur" neben dem Podest gestanden hatte. "Ich denke, dass man einmal gewinnen muss, um zu wissen, wie es geht - diese Theorie stelle ich jetzt einfach mal auf", sagte der Coach und blickt positiv in Richtung Zukunft.

(zab)
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