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Lokalsport
Fortuna II belohnt sich in Dortmund nicht

Düsseldorf. Trotz der stärksten Saisonleistung reicht es für den Fußball-Regionalligisten nur zu einem 2:2.

Sie hat gekämpft und geackert, den Gegner mit Disziplin und Leidenschaft zur Verzweiflung getrieben und mit Effizienz und Kaltschnäuzigkeit zwei Tore geschossen. Dass Fortunas Zweitvertretung gegen Borussia Dortmund II den Platz dennoch nicht als Sieger verließ, blieb aus Sicht von Trainer Taskin Aksoy der einzige fade Beigeschmack an einem ansonsten gelungen Nachmittag.

"Ich denke, vor dem Spiel hätten wir das Unentschieden gerne mitgenommen. Aber aufgrund der Torfolge fühlt sich das Ergebnis dann doch eher wie eine Niederlage an," resümierte der Fußballlehrer zerknirscht. Seine Spieler schlugen in die gleiche Kerbe. "Wir haben heute definitiv zwei Punkte verloren", meinte Innenverteidiger Robin Bormuth, der seinen Mitspielern ansonsten ein sehr gutes Zeugnis ausstellte: "Wir haben gerade in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht, überragend verteidigt und beinahe gar nichts zugelassen. Deswegen ist es auch total ärgerlich, was in den letzten zehn Minuten passiert ist."

Besagten Zeitraum werden sie in Düsseldorf wohl in die Kategorie "unglücklich, unnötig" einordnen. Denn während der Treffer zum 1:2 nach einem Freistoß absolut vermeidbar war, rutschte der Ball bei der Hereingabe zum 2:2 unglücklich durch die ausgestreckten Abwehrbeine hindurch.

Wie dem auch sei: Bis auf das bittere Finale bleibt für die Flingerner unterm Strich dennoch die beste Saisonleistung stehen. Angefangen bei der Defensive, die sich im Verbund mit dem Mittelfeld immer wieder hinter den Ball formierte und so den Hausherren die Lust am Spielen nahm. Die daraus resultierenden Nachlässigkeiten nutzte die Offensive für zwei blitzsaubere Kontertore. Eine erstaunliche Vorstellung, zumal, weil gleich sieben Jungprofis auf dem Feld standen, die vornehmlich bei der Ersten mittrainieren. Trotzdem funktionierten die Abläufe über die 90 Minuten hinweg beinahe problemlos.

Für Bormuth kam das keineswegs überraschend: "Wir trainieren bei den Profis alle zusammen und kennen uns entsprechend gut. Außerdem hat uns der Trainer super eingestellt und genau die richtige Taktik gewählt." Stimmt, nur für einen Sieg reichte sie nicht. Wenigstens lässt die Leistung darauf hoffen, dass sich daran bald etwas ändert.

(lonn)
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