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Lokalsport
Panther gehen bei den Kiel Baltic Hurricanes unter

Düsseldorf. Wer gehofft hat, dass die sportliche Talfahrt der Düsseldorf Panther in der GFL bei den Kiel Baltic Hurricanes zumindest in Ansätzen ein Ende finden könnte, sah sich getäuscht. Bei strömendem Regen stand vor knapp 2000 Zuschauern am Ende eine deprimierende 0:63-Pleite auf der Anzeigetafel.

Zwar konnte die Verteidigung der rheinischen Footballer die Partie mit einer guten Aktion beginnen, als es Till Jansen gelang, Kiels Runningback Chris McClendon den Ball aus der Hand zu schlagen. Doch zögerte das den ersten Touchdown der Hausherren nur um Sekunden heraus. Wenig später war es McClendon, der den Ball bereits nach drei Spielzügen zum 6:0 in die Endzone der Panther tragen konnte.

Es war der Anfang eines Punktegewitters, das über die Düsseldorfer hereinbrechen sollte. Insgesamt nur elf Spielzüge der Canes reichten für eine vorentscheidende 21:0-Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Spielabschnitt sollte es noch schlimmer für das Team von Chefrainer Michael Wevelsiep kommen. Gegen eine in dieser Phase völlig überforderte Abwehr gelangen der Mannschaft von der Ostsee bis zum Halbzeitpfiff noch fünf Touchdowns und damit ein 56:0-Vorsprung.

Die Hurricanes hätten zu dem Zeitpunkt schon längst ihre Ersatzleute einsetzen können, ohne dass sich am Spielverlauf noch Wesentliches geändert hätte. Das taten sie dann mit Beginn der zweiten Spielhälfte aber. Nicht auszudenken, wie hoch die Panther verloren hätten, hätten die Canes weiter mit ihrer Bestbesetzung gespielt. Trotzdem reichte es für sie noch zu einem weiteren Touchdown zum 63:0-Endstand. Bezeichnend für den Verlauf der Partie war nicht nur das Ergebnis. Die letzte Aktion, bei der den Kielern die fünfte Interception (Abfangen eines Passes) des Spiels gelang, war symptomatisch.

Für die Panther war dies die 21. Niederlage in Folge, allein schon in dieser Saison war es die elfte. Zugleich war es die höchste während der ganzen Spielzeit, und zum ersten Mal blieben die Düsseldorfer ohne einen Punkt. Um das Maß des Negativen voll zu machen, verletzte sich Runningback Jeremiaha Gates im zweiten Quarter am Knie und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus beibracht werden. Wevelsiep blieb am Ende nur für den Kampfgeist seiner Spieler und die Vorstellung der bisherigen U19-Junioren zu loben.

(mjo)
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