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Carlstadt
Feld für viele Sportarten unter Kniebrücke

Carlstadt. Das Sportamt will ein neuartiges Angebot vor allem für Jugendliche schaffen. Von Arne Lieb

Für Sportler in Düsseldorf, die sich spontan etwa zu einer Partie Basketball zusammenfinden wollen, soll es bald mehr Platz in Düsseldorf geben. Das Sportamt arbeitet daran, ein Pilotprojekt für eine "multifunktionale Sportfläche" zu entwickeln. Im Gespräch sind mehrere Standorte unter Rheinbrücken, als ein Favorit gilt der Apollo-Platz unter der rechtsrheinischen Auffahrt zur Kniebrücke. Das Amt überprüft derzeit noch technische Fragen und die Kosten. "Wir wollen das Thema möglichst zeitnah angehen", sagt Leiter Pascal Heithorn, der zu möglichen Standorten noch nichts sagen möchte.

Diese Sportflächen sind eine Forderung der FDP aus dem Wahlkampf. Sie sollen dem Umstand Rechnung tragen, dass immer mehr Menschen außerhalb von Vereinen sportlich aktiv sind und richten sich insbesondere an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Wie in Düsseldorf zum Beispiel schon im Arena-Sportpark und im Sportpark Niederheid möglich, sollen die Flächen für viele Sportarten zur Verfügung stehen, etwa Basket- und Fußball, aber möglicherweise auch für Skater.

Eine erste Analyse des Sportamts hat ergeben, dass die Flächen über eine möglichst gute Verkehrsanbindung verfügen und sich in der Nähe ohnehin vorhandener Treffpunkte befinden sollten, damit die Akzeptanz groß ist. Dies teilte das Sportamt auf Anfrage von CDU-Ratsherr Dirk-Peter Sültenfuß dem Sportausschuss mit. Eigene Flächen des Sportamtes schieden wegen dieser Bedingungen aus. Andere Ämter sind angefragt, mögliche Standorte zu nennen.

Für ein Pilotprojekt, das man bald angehen will, sind die Brückenstandorte im Gespräch. Unter der Rheinkniebrücke befindet sich bereits eine Skateranlage, wodurch sie für zusätzliche Sportangebote interessant sein könnte.

Für eine spätere Nutzung sollen auch Bolzplätze auf einen möglichen Ausbau für andere Sportarten untersucht werden. Das Projekt wird dabei auch von Wissenschaftlern begleitet. Eine Liste von möglichen Standorten will man dem Sportausschuss bald vorlegen, auch die Bezirksvertretungen sollen mitbestimmen können.

Quelle: RP
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