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Garath
Farfarello mit neuem Album "ZeitZone" in Freizeitstätte

Garath. Es ist kurz vor 20 Uhr. Im Saal der Freizeitstätte ist es voll geworden. Gespannt warten die 200 Gäste auf Farfarello, die an diesem Abend ihr neues Album "ZeitZone" präsentieren. Auf der Bühne stehen Geige, Gitarre und Bass zum Einsatz bereit. Doch wer denkt, dass es an diesem Abend nur ruhig zuging, der irrt. Denn neben melancholisch verträumten Klängen standen auch einige rockige Stücke auf dem Programm. Von Marie Dawin

Die Mischung der verschiedenen Musikstile kommt auch bei ihren Konzertbesuchern gut an. "Ich höre Farfarello schon seit knapp 20 Jahren. Jeder Auftritt ist anders, das gefällt mir sehr gut", sagt Gabriele Müller, die im Umkreis von 50 Kilometern fast jedes Konzert der Band besucht.

Dass ihre Stücke einzigartig bleiben, ist auch dem Hildener Frontmann Mani Neumann wichtig: "Wir nutzen immer wieder neue Instrumente, wir hatten auch mal eine Sängerin dabei. Unserem Stil bleiben wir aber treu."

Er und Bandkollege Ulli Brand machen bereits seit 1979 zusammen Musik. Nachdem sie 1982 offiziell die Band gründeten, setzte der Erfolg in ganz Deutschland ein. Ihre ersten größeren Auftritte hatten die Schulfreunde aber in einer Kultkneipe in der Düsseldorfer Altstadt. "Da haben wir jedes Wochenende gespielt. Danach wurden wir öfter angesprochen. Der Erfolg kam quasi von selbst", erinnert sich der Frontmann.

Doch auch, wenn es heute etwas ruhiger um das musikalische Trio geworden ist, Schluss soll noch lange nicht sein. "Wir spielen, bis wir tot umfallen", sagt Mani Neumann und lacht.

Unterstützt wird die Band seit Jahren von Georg Kaminski. Eigentlich leitet er die Autogarage in Bilk, doch bei der Organisation ihrer Konzerte hilft er leidenschaftlich mit. "Ich helfe zum Beispiel bei der Raumorganisation und dem Kartenverkauf. Ich finde ihre Art der Musik klasse und arbeite gerne mit ihnen", sagt er.

Zusammen mit einer großen Besetzung machten Farfarello den Abend für ihre Fans zu etwas Besonderem. Mit Urs Fuchs am Bass, José Cortijo an den Percussions, Paul Bremen mit Violine und Ulli Heidelberg mit der Viola, war musikalische Vielfalt geboten. Überraschungsgast Veit Steinmann spielte Cello.

Quelle: RP
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