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Kaiserswerth
Jecken übernehmen das Zepter im Rathaus

Kaiserswerth: Jecken übernehmen das Zepter im Rathaus
Das Lohauser Kinderprinzenpaar Prinz Timo und Venetia Ronja trug seine Rede vor. FOTO: Anne Orthen
Kaiserswerth. Am Samstag trafen sich die Karnevalsgesellschaften aus dem Norden in Kaiserswerth. Hanno und Sara enttäuschten.

Das Winterbrauchtum gewinnt im Düsseldorfer Norden immer mehr an Bedeutung. Dass es hier keine Nachwuchssorgen gibt, wurde am Samstag beim Karnevalsempfang im Kaiserswerther Rathaus deutlich. "Wir haben bei unserem Biwak zehn neue Mitglieder gewinnen können", sagt Margret Kleibrink, Vorsitzende der Kaiserswerther Nordlichter.

Die Karnevalsgesellschaft kann zudem mit dem "Aquila Dance Team" auf eine sehr stark eigene Tanztruppe zurückgreifen. Die Nachwuchsabteilung zeigte am Samstag, ebenso wie die Angersternchen der "De 11 Pille" aus Angermund, dass auch auf engstem Raum flotte Tanzdarbietungen möglich sind und bekamen dafür viel Applaus. Den erhielten auch die Vertreter des neu gegründeten Vereins "De lilla Engel" aus Lohausen, die erstmals an dem jecken Treffen teilnahmen.

Eingeladen hatte zum fünften Mal die Bezirksvertretung 5, deren Mitglieder teilweise mit sehr phantasievollen Kostümen glänzten. Damit soll der karnevalistischen Entwicklung im Stadtteil die gebührende Bedeutung beigemessen werden. Und so nahmen dort, wo sonst die Politiker tagen, die närrischen Hoheiten das Zepter in die Hand - und waren dabei auch so einige Male politisch. Timo und Ronja, das Kinderprinzenpaar der "Närrischen Lohauser", kommentierte auf humorige Weise in Reimform die Entwicklungen im Stadtteil. Und Heinrich Gaul, Burggraf der Nordlichter, präsentierte eine selbst geschriebene und komponierte Liebeserklärung an Düsseldorf, in der er für den Erhalt des Stadtbildes wirbt, wobei er dazu auch die Gaslaternen zählt.

Während die Tollitäten, allen voran Tim und Christina aus Angermund, ordentlich für Stimmung sorgten, indem sie mitsangen und tanzten, waren die Besucher vom Auftritt des Düsseldorfer Prinzenpaares etwas enttäuscht. Er wurde von Vielen als zu unpersönlich empfunden wurde.

(brab)
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