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Lichtenbroich
Flüchtlingsunterkunft feiert Sommerfest mit Nachbarn

Lichtenbroich. Zu einem gemeinsamen Sommerfest von Bewohnern und Nachbarn haben Caritas und Stadtverwaltung in die Flüchtlingsunterkunft In der Nießdonk eingeladen. Bestes Wetter ermöglichte den Besuchern, sich bei Kuchen und Gegrilltem ein bisschen näher kennenzulernen. "Die Unterkunft existiert ja schon seit Dezember 2016", sagte die Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Düsseldorf, Miriam Koch. Damals sei man zu schnell eingezogen, nun hole man das Kennenlernfest nach.

Da unter den 370 Bewohnern viele Kinder sind, gab es neben einem Eiswagen auch eine Hüpfburg und eine Kletterwand. Dazu trat eine südafrikanische Gruppe der "Clownschool of Life Mpumalanga" des Düsseldorfer Pantomimen Nemo auf. Das Sommerfest wollten Koch und die Caritas aber auch nutzen, um auf die im Juni von Anwohnern eingereichten Anregungen zu reagieren: Diese hatten sich im Gespräch mit der Flüchtlingsbeauftragten unter anderem über Themen wie Nachtruhe, die Verkehrssituation vor dem Heim und die starke Beleuchtungsanlage beschwert.

Inzwischen hat die Verwaltung eine Feedback-Wand im Eingangsbereich angebracht, auf der die schon ausgeführten und noch geplanten Reaktionen zu den einzelnen Verbesserungsvorschlägen zu sehen sind. So ist der neu eingestellte Sicherheitsdienst stärker für das Thema Nachtruhe und Lärmbelästigung sensibilisiert und kann diese mit einem Immissionsmessgerät gegebenenfalls genauer ermitteln. Außerdem sollen Metallplatten an bestimmten Zaunstellen die Strahlkraft der Beleuchtung eindämmen. Eine stärkere Beruhigung des Verkehrsaufkommens In der Nießdonk hält die Stadt aber nicht für nötig, da eine Tempo-30-Zone in dieser Straße bereits existiert.

(ctri)
 
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