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Reisholz
Unterstützer für Karneval in Reisholz gefunden

Reisholz. Mit so viel Resonanz hatte der noch amtierende "Quatschkopp" Dirk Angerhausen der Karnevalsgesellschaft Reisholzer Quatschköpp nicht gerechnet. Über 70 Interessierte waren am Montagabend seiner Einladung ins Bürgerhaus Reisholz gefolgt, um dabei zu helfen, die jecke Tradition im Stadtteil aufrecht zu erhalten.

Denn es geht um nicht weniger als den Erhalt des größten Veedelszuges im Süden. Traditionell zieht er seit 1982 am Karnevalssonntag von Hassels nach Reisholz. Doch einige der derzeit Aktiven der Karnevalsgesellschaft wollen nach der am Samstag beginnenden Session kürzer treten oder ganz aufhören. Das würde das Aus der Quatschköpp bedeuten. Doch das will Angerhausen so einfach nicht hinnehmen und hat kurzerhand eine Rettungsaktion gestartet: "Diese liebgewonnene Tradition darf man nicht so einfach aufgeben." Und das fand jeder der Interessierten am Montagabend. Doch es gibt auch einige Hürden zu überwinden. Die größte ist, dass niemand - auch nach dem Treffen - so genau weiß, was alles auf einen freiwilligen Helfer zukommt. Unstrittig ist, dass Präsident Albert Brüntrup die besten Kontakte in die Karnevalsszene hat. Um ihn zu unterstützen, hat sich bei der Veranstaltung spontan ein dreiköpfiges Damen-Team gefunden.

Das Geld für den Zug verdienen die Quatschköpp vor allem mit der Party am Karnevalssamstag und der Herrensitzung. Nach Angaben von Angerhausen hat sich der geschäftsführende Vorstand mit dem Vorsitzenden Rolf Schreier, seiner Vertreterin Claudia Krohne und Ute Voos bereiterklärt, ein Jahr dranzuhängen. Das verschafft den 17 Freiwilligen, die sich nun neu engagieren wollen, ein wenig Spielraum.

(rö)
 
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