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Duisburg
Pater Oliver Potschien wird ausgezeichnet

Duisburg. Mit 5000 Euro dotierter katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Pater Oliver Potschien von der Abtei Hamborn und das von ihm geleitete Sozialpastorale Zentrum Petershof in Duisburg-Marxloh erhalten den mit 5000 Euro dotierten Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, den die Deutsche Bischofskonferenz dieses Jahr erstmals vergibt. Mit dem Preis will die Deutsche Bischofskonferenz ein Zeichen setzen für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft.

Anlässlich der Bekanntgabe der Preisträger erklärt Bischof Trelle, dass der christliche Glaube und Fremdenfeindlichkeit miteinander unvereinbar seien. "Von der letzten Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz ging die klare Botschaft aus: Wer Flüchtlingen und Migranten mit Hass begegnet, der tritt Christus selbst mit Hass entgegen." Inmitten eines Stadtteils, der "in der öffentlichen Diskussion meist als sozialer Brennpunkt" wahrgenommen werde, leiste der 45-jährige Prämonstratenser-Pater und sein Zentrum "einen wegweisenden Beitrag für das Zusammenleben von Menschen verschiedener kultureller und religiöser Prägungen", so der Vorsitzende der Jury und der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Norbert Trelle (Hildesheim).

Mit unermüdlichem Einsatz stünden Pater Oliver und sein Team den Flüchtlingen, Migranten und sozial benachteiligten Menschen in Marxloh zur Seite. Im sogenannten "Infirmarium" des Petershofs können sich Menschen ohne Krankenversicherung kostenlos medizinisch behandeln lassen. Darüber hinaus engagieren sich Pater Oliver und der Petershof für eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen und helfen ihnen in ihren materiellen und seelischen Nöten.

Der Preis wird am 3. Dezember in Berlin überreicht.

Quelle: RP
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