| 00.00 Uhr

Erkelenz
Cusaner: Aufregende Reise ans Kap der guten Hoffnung

Erkelenz: Cusaner: Aufregende Reise ans Kap der guten Hoffnung
Die Cusaner fuhren über den Chapman's Peak Drive, eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt, zum Kap der Guten Hoffnung. FOTO: CGE
Erkelenz. Kapstadt war das Reiseziel, das das Cusanus-Gymnasium für Schüler, Eltern, Ehemalige und Freunde für die traditionell in den Herbstferien stattfindende Studienfahrt ausgewählt hatte.

90 Globetrotter machten sich unter der Leitung von Elmar Viethen auf den Weg - mit Zwischenstopp in Dubai - in die Stadt, die von vielen Menschen bis heute mit Apartheid verbunden wird, der radikalen Trennung von Weißen und Schwarzen, die erst 1994 nach einem langen Kampf der schwarzen Bevölkerung unter Führung von Nelson Mandela abgeschafft wurde.

Nach der Landung war die Müdigkeit schnell aus den Gliedern geschüttelt, als man auf dem Weg ins Zentrum trotz Nieselregens die ersten faszinierenden Bilder einsaugen durfte. Kapstadt hat rund 3,7 Millionen Einwohner, etwa 15mal so viele Einwohner wie der gesamte Kreis Heinsberg, und ist mit einer Fläche von 2500 Quadratkilometern fast viermal so groß wie der Kreis Heinsberg. Am zweiten Tag wurden die Cusaner in kleine Gruppen aufgeteilt, um die Township Langa zu besichtigen. Von dem Elend waren viele ergriffen. Bei der Vorbereitung auf diese Reise war man schon darauf eingestellt, schreckliche Lebensbedingungen zu Gesicht zu bekommen. Aber beim Besuch einiger Blechhütten, in denen in einem Raum ganze Großfamilien lebten, und beim Anblick der Kochstellen, der sanitären Anlagen und der hygienischen Situation wurden dann doch die meisten emotional überwältigt. Umso erstaunlicher war es, dass aus den Augen der meisten Menschen, die dort lebten, eine gewisse Lebensfreude strahlte. Dies ist aber wohl nur damit zu erklären, so eine Reiseführerin, dass diese Menschen aus noch viel katastrophaleren Lebensumständen geflohen sind. Der Tag fand einen kontrastreichen Abschluss, als man mit Hubschraubern über die Tafelberg-Region flog, wo man eine herrliche Landschaft und gepflegte Wohnviertel aus der Höhe besichtigte.

Am nächsten Tag fuhren die Cusaner dann über den Chapman's Peak Drive, eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt, zum Kap der Guten Hoffnung. Auf dem Rückweg nach Kapstadt stand nach einem Stopp in Simon's Town der Besuch der Brillenpinguine in der Nähe von Boulders Beach an. Eine Tour durch das Weinanbaugebiet von Stellenbosch, Paarl und Franchhoek bescherte den Cusanern am nächsten Tag Erholung vom doch hektischen Großstadtleben in Kapstadt. In Stellenbosch waren viele angetan von der wunderbar erhaltenen kapholländischen Architektur. Vier typische Wohnhäuser aus dieser Zeit durften auch von innen besichtigt werden.

Das Treffen auf die berühmten "Big Five", Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn, bildete den Höhepunkt des nächsten Tages. Im offenen Geländewagen ging es durch das Aquila Game Reservat, wo man schon bald direkt neben zwei Elefanten stand. Löwen näherten sich die Fahrer der Geländewagen auf weniger als 25 Metern. Auch das Zusammentreffen mit einer Gruppe Nashörner ließ einigen den Atem leicht stocken.

Den Höhepunkt nach Einschätzung aller Cusaner bildete zum Abschluss der Reise die Auffahrt mit Riesengondeln auf den Tafelberg. Der Ausblick auf Kapstadt war märchenhaft. Das Wetter spielte zudem mit, so dass sich fantastische Panoramabilder von Kapstadt ergaben.

Die von der Studienfahrten-AG organisierte Reise 2016 geht nach Sizilien. Zurzeit ist die Reise ausgebucht. Interessenten können sich ab dem 2. November auf eine Warteliste setzen lassen. Anmeldungen: elmar.viethen@t-online.de.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Erkelenz: Cusaner: Aufregende Reise ans Kap der guten Hoffnung


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.