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Bm-Tagebuch
Bergische Begegnung im südlichsten Spanien

Bm-Tagebuch: Bergische Begegnung im südlichsten Spanien
Sina Schubert (l.) und Meike Windt auf der Plantage von Meikes Freund André. FOTO: Carsten Konsen
Hückeswagen. Carsten Konsen und Sina Schubert reisen in ihrem VW-Bus in den Süden. Jeden Monat berichten sie in der BM vom Leben "on the road". Von Sina Schubert

Tarifa Die vergangenen Wochen wurden vor allem durch Begegnungen mit Menschen geprägt und so zu einem ganz besonderen Erlebnis. Alles begann mit dem ersten Besuch aus der Heimat: Ende November hat uns unser Freund Sebastian Voß für fünf Tage in Andalusien besucht. Wir mieteten ein kleines Haus im Bergdorf Acebuchal bei Frigiliana und genossen gemeinsam schöne Wanderungen und entspannte Strandtage.

Nachdem wir Sebastian in Malaga zum Flughafen gebracht hatten, rutschten wir quasi unvorhergesehen in das nächste Treffen. Zufällig war Carstens Tante, Meike Windt, ebenfalls eine Hückeswagenerin, für ein paar Tage in Torrox. Da dieser Ort nur rund 50 Kilometer von Malaga entfernt liegt, konnten wir uns ein gemeinsames Treffen natürlich nicht entgehen lassen. Aus einem verabredeten Abend wurden schnell drei gemeinsame Tage. Meike hat in Torrox viele einheimische Freunde, was bedeutete, dass wir etwas spanische Kultur erleben durften.

Dankbar und glücklich über die liebevolle Gastfreundlichkeit, fuhren wir nach drei Tagen weiter in den Süden nach Tarifa. Das liegt im tiefsten Süden Spaniens und ist nur 14 Kilometer von Marokko entfernt. Wir konnten also Afrika sehen! Bekannt ist Tarifa vor allem als die "Stadt des Windes" und als "Mekka des Windsurfens". Obwohl wir beide keine Windsurfer sind, haben wir uns in der Gegend auf Anhieb wohl gefühlt und fanden eine Wiese am Strand, auf der wir frei stehen durften.

Carsten Konsen an dem zum Wohnmobil umgebauten VW-Transporter am Strand von Tarifa, einem beliebten Ort für Kite- und Windsurfer. FOTO: Schubert/Konsen

Es ist nicht selten, dass wir um uns herum viele Wohnmobile und Busse mit deutschem Kennzeichen antreffen. Und so überraschte es auch nicht, dass am Nachmittag ein Pärchen aus Heidelberg neben uns hielt. Schnell kamen wir ins Gespräch, und wir erfuhren, dass es am nächsten Tag einen runden Geburtstag zu feiern gab. Nachdem wir zusammen in den 40. Geburtstag des ehemaligen Ju-Jutsu Weltmeisters Matthias Huber hineingefeiert hatten, stieß tags drauf ein weiteres Pärchen dazu, das die Heidelberger bereits auf ihrer Reise begleitet hatte. Wie es der Zufall so will, kamen die beiden aus Radevormwald und Wermelskirchen, was die folgenden gemeinsamen Tage erneut mit der Heimat verband.

Auf einer Reise werden nicht nur die Entdeckungen fremder Länder und der Natur zu einem Abenteuer, sondern vor allem die Begegnungen mit den Menschen. Sei es, das Kennenlernen fremder Menschen oder das Treffen bekannter Freunde und Gesichter aus der Heimat. Häufig kommt man mit Menschen zusammen, mit denen man im Alltag vielleicht keine Berührungspunkte hat. Und so entstehen ganz besondere Freundschaften und besonders wertvolle Erinnerungen. www.wanderhorizons.com

Quelle: RP
 
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