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Hückeswagen
Festival-Atmosphäre beim DLRG-Fest

Hückeswagen: Festival-Atmosphäre beim DLRG-Fest
Auf großes Interesse stieß gestern Mittag das kleine Konzert der Hückeswagener Gruppe "No. 4 Mill Street", die Irish Folk präsentierte. FOTO: Peter Meuter
Hückeswagen. Das DLRG-Sommerfest am Wochenende war trotz einiger Wolkenfelder eine rundum gelungene Aktion mit Feuerwerk und schwimmender Bühne. Politiker unterstützten die Arbeit des Vereins mit tatkräftiger Hilfe und Schichten im Bierstand. Von Heike Karsten

Die Schönheit der Natur und der Bever-Talsperre wissen die Mitglieder der DLRG bestens zu nutzen. Bei ihrem Sommerfest vermittelten die schwimmende Seebühne und ein Feuerwerk, das auf dem Wasser gezündet wurde, Festival-Atmosphäre. Besonders am Samstagabend wurde es voll an der DLRG-Wachstation. Die Classicrock- und Bluesband "RockCube" aus Wipperfürth unterhielt mit "Ohrwürmern" von den Rolling Stones, Eric Clapton oder Jimmy Hendrix. Die Besucher lagen teilweise mit Decken am Ufer, in den Händen bunte Mixgetränke von der Cocktailbar.

Die Idee, die Band auf einem schwimmenden Steg spielen zu lassen, war erstmals im vorigen Jahr umgesetzt worden. "Wir hatten drei Anfragen von Bands, die gerne auf dem Steg spielen wollten", berichtete Enno Bohmfalk. Der stellvertretende Vorsitzende war überzeugt, dass der neu gewählte, junge Vorstand dem Verein sehr gut tue und frischen Wind bringe.

Den Vorsitzenden Adrian Borner freute besonders die große Unterstützung, die die Mitglieder erhielten - nicht nur in Form von finanziellen Zuwendungen, sondern auch durch tatkräftiges Anpacken. Politiker aus dem Stadtrat und Kreistag übernahmen Schichten am Bierstand ebenso wie Dietmar Persian. "Auf dem Altstadtfest habe ich das schon öfter gemacht, aber hier ist es das erste Mal", sagte der Bürgermeister, der anfangs noch ein wenig mit der Zapfanlage haderte.

Der neue Vorstand der DLRG-Ortsgruppe hatte bewusst in den vergangenen Monaten Kontakt zu den politischen Parteien gesucht, um auf sich und die angespannte finanzielle Lage aufmerksam zu machen (die BM berichtete). Die Wertschätzung, die der Verein der Lebensretter im Gegenzug erhalte, registriert Borner mit Freude und Dankbarkeit. Unter anderem hatten der neue NRW-Justizminister Peter Biesenbach aus Hückeswagen, die SPD-Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier (Gummersbach) und die SPD-Landtagsabgeordnete Regina Billstein (Wipperfürth) ihren Besuch und ihre Hilfe angekündigt.

Werner Ide ist ein regelmäßiger Besucher des Sommerfests an der Bever-Talsperre. "Ich bin fast immer hier und treffe viele Freunde, Bekannte und Nachbarn", sagte er. Das Feuerwerk, der Höhepunkt am Samstagabend, schaute er sich am Abend vom Beverdamm aus an. "Da spiegelt es sich so schön im Wasser", schwärmte er. Die Pyrotechniker Dorian Moche und Marc Pierk-Moche hatten dazu schon nachmittags einen Steg mit den Sprengkörpern bestückt, der dann mit dem Motorboot aufs Wasser hinausgezogen wurde. "Je nach Kaliber erreichen die Raketen eine Höhe von 20 bis 40 Meter", sagte Dorian Moche.

Eine Gruppe des Technischen Hilfswerks nutzte das Sommerfest am Abend zu einem gemeinsamen Ausflug. "Das ist Kameradschaftspflege", sagte THW-Mitglied Marius Albus und fügte hinzu: "Wir haben mit der DLRG auch schon ein paar Dienste zusammen gemacht." Der Sonntag zeigte sich nicht ganz so sonnig, dafür mit neuem Programm: Erbsensuppe und Waffeln waren ein verlockendes Angebot, die eigene Küche unbenutzt zu lassen. Dazu spielte und sang am Mittag die Hückeswagener Gruppe "No. 4 Mill Street" irische und schottische Lieder.

Adrian Borner zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Sommerfests. Das hatte nicht nur allen Beteiligten viel Freude gemacht, sondern ist auch eine wichtige finanzielle Einnahmequelle für den Verein.

Quelle: RP
 
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