| 00.00 Uhr

Kaarst
Gestohlene Kräder im Unfallwagen auf der A 46 entdeckt

Kaarst. Auf der Autobahn 46 ist in der Nacht zum vergangenen Dienstag (25.) ein Autofahrer ums Leben gekommen. Grund dafür war ein Herzinfarkt. Nach Angaben der Polizei verlor der Mann in einer Langzeitbaustelle zwischen Erkelenz und Grevenbroich - vermutlich wegen des internistischen Notfalls - die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen zwei weitere Fahrzeuge, darunter einen Sattelauflieger. Rettungskräfte versuchten, den Mann zu reanimieren. Bei dem Unfall habe es keine Verletzten gegeben. Wie die Polizei mitteilte, musste die Autobahn vorübergehend gesperrt werden.

Im Laderaum des Kleintransporters entdeckten die Beamten unter anderem zwei Motorräder der Marken BMW und KTM. Ermittlungen zufolge, waren die beiden Kräder in der Nacht aus einer Tiefgarage in Kaarst gestohlen worden. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass es sich bei den am VW angebrachten Kennzeichen um Doubletten (gefälschte Kennzeichen) handelte. Mittlerweile konnte der Verstorbene identifiziert werden.

Nach den bisherigen Ermittlungen der der Polizeibeamten steht inzwischen fest, dass es sich um einen 68 Jahre alt gewordenen Mann aus dem Raum Aachen handelt. Der Senior war bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt. Ihm wurde in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Straftaten wegen Fahrzeug- und Motorraddiebstählen vorgeworfen.

Quelle: NGZ
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Kaarst: Gestohlene Kräder im Unfallwagen auf der A 46 entdeckt


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.