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Gemeinde Grefrath
80 neue Plätze in den Grefrather Kindergärten

Gemeinde Grefrath. Durch die Neubaugebiete könnte der Bedarf sogar noch weiter ansteigen.

Erstmals tagte der Ausschuss für Jugend, Soziales und Senioren in den 2016 eröffneten neuen Räumen der DRK-Kindertagesstätte "An der Niersaue". 1992 wurde die DRK-Kita, eine integrative Einrichtung, in Räumen der Oedter Schule eröffnet. Seitdem leitete Annelie Maxen die Einrichtung. Die OedterKita gehörte damals mit Hinsbeck mit zu den ersten DRK-Kindertagesstätten im Kreis Viersen. Inzwischen betreibt das Rote Kreuz im Kreis Viersen zehn Einrichtungen. Bis zum Jahre 2020 soll die Oedter Kita um zwei Gruppen erweitert werden, in Verbindung mit dem geplanten Abriss des rund 50 Jahre alten Oedter Lehrschwimmbeckens. Dann gehört die DRK-Kita mit zu den größten der neun Kindertagesstätten in der Gemeinde Grefrath.

In den Grefrather Kindertagesstätten wird in den kommenden Monaten ein Generationswechsel stattfinden, der in der DRK-Kita St. Laurentius in Grefrath mit dem Ausscheiden von Edith Acker begann. Auch Annelie Maxen hat fast das Alter erreicht, wo sie in den Ruhestand treten kann. Die Grefrather Kindergartenlandschaft wird sich nicht nur dadurch verändern. Man hatte an der Niers nicht damit gerechnet, dass in so relativ kurzer Zeit gleich 80 neue Plätze benötigt werden. Der Awo-Kindergarten soll auch zwei neue Gruppen mit 40 Plätzen bekommen. Und wenn geplante Neubaugebiete schnell verwirklicht werden, dann könnten noch weiter Plätze benötigt werden. Im Ausschuss herrschte Einigkeit, dass man die notwendigen Schritte umgehend umsetzen soll, denn Grefrath hat sich seit Jahren auf die Fahnen geschrieben, eine familienfreundliche Gemeinde zu sein.

Bei der Sitzung teilte Sozialamtsleiter Volkmar Josten mit, dass der Förderbescheid für den Neubau der Bewährungswohnungen in Grefrath am Reinersbach jetzt vorliegt. In Auftrag gegeben werden muss noch der Abriss des bestehenden Gebäudes, so dass noch in diesem Jahr mit dem Neubau begonnen werden kann. In der Niersgemeinde stehen Wohnungen für Flüchtlinge leer. Die können jedoch nicht anders vermietet werden, so Josten, da die Gemeinde Wohnungen für die Flüchtlinge vorhalten muss.

(mab)
 
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