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Weeze
Weihnachtsmarkt kompakt

Weeze: Weihnachtsmarkt kompakt
Mit frisch zubereiteten Püfferchen und der passenden Kopfbekleidung fühlten sich die Weezer auf ihrem Weihnachtsmarkt wohl. FOTO: Gottfried Evers.
Weeze. Nur einen Tag lang dauerte der Weihnachtsmarkt in Weeze, der am vergangenen Samstag immerhin schon zum 35. Mal stattfand. Eine stolze Zahl, die mit einer Anpassung des Konzeptes gefeiert wurde.  Von Yvonne Theunissen

Khalid Rashid vom Büro für Fremdenverkehr und Kultur der Gemeinde Weeze dagte dazu: "Wir wollten alles kompakter haben, ein bisschen schnuckeliger, darum haben wir die Kevelaerer Straße komplett weggelassen."

Auf diese Weise konzentrierte sich das Angebot mehr auf die Wasserstraße, den "Alten Markt" und die Kirche. Somit rückte der Weihnachtsmarkt näher an die St.-Cyriakus-Kirche heran. Das Gotteshaus stand den gesamten Tag lang allen Menschen, die neben der Wärme die Ruhe suchten, offen. Weihnachtliche Musik und Meditationen in der Kirche rundeten das abwechslungsreiche Bühnenprogramm stimmig ab.

Eröffnet wurde der Weihnachtsmarkt um elf Uhr mit dem Song "Jingle Bells", gespielt von der Combo "Jazz im Glück". Gleich im Anschluss begrüßten der Vorsitzende des Werberings, Johannes Bauer, und Bürgermeister Ulrich Francken die Gäste. Bauer schmunzelte: "Jetzt haben wir alle Honoratioren begrüßt bis auf den Nikolaus, der schon in den Startlöchern steht." Dieser beglückte die anwesenden Senioren mit Mandarinen, ehe die Kinder des Familienzentrums Bullerbü mit dem selbstgedichteten Lied "Wir sind die Kinder von Bullerbü" und dem Theaterstück "Wer klopft bei Wanja in der Nacht?" die Bühne in Beschlag nahmen. Für ihren sympathischen Auftritt wurden sie durch den Nikolaus mit Süßigkeiten belohnt.

In den vergangenen Jahren hatte das Verteilen der Süßigkeiten noch der Weihnachtsmann Siegfried Verheyen übernommen. Bauer bedankte sich "für seine Bemühungen, Kinder glücklich zu machen" mit einem Restaurant-Gutschein.

Während das Programm auf der Bühne ohne Pausen den ganzen Tag über weiter lief, hatten die Besucher die Gelegenheit, Deko-Artikel, festliche Blumengestecke, Schmuck, Kerzen, Winter-Accessoires und vieles mehr an den festlich geschmückten Ständen zu erwerben oder beim Genuss weihnachtlicher Köstlichkeiten in besinnliche Stimmung zu kommen. Kommerzielle Angebote wechselten sich mit Vereinen und sozialen Einrichtungen ab.

Der Verkaufsschlager beim Stamm "Greifen-Ritter" der Deutschen Pfadfinderschaft waren dekorative Holz-Schneemänner, die allerdings schon am Vormittag so gut wie ausverkauft waren. Seit 20 Jahren ist der Stamm auf dem Weihnachtsmarkt vertreten und verkauft Selbstgebasteltes.

Bürgermeister Francken setzte auf das Feedback der Besucher: "Der Weihnachtsmarkt findet diesmal in kompakterer Form und im Dunstkreis der Kirche statt. Das ist heute eine Premiere. Ob sich das Konzept durchsetzt, entscheiden auch Sie!"

Quelle: RP
 
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