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Kleve/Moyland
Fast 50.000 Besucher in Moyland

Kleve/Moyland: Fast 50.000 Besucher in Moyland
Bis in den Abend hinein war die Klever City gut gefüllt. FOTO: Gottfried Evers
Kleve/Moyland. Das Wochenende beschert den Geschäften in der Klever Innenstadt und dem Handwerkermarkt am Schloss Moyland hohe Besucherzahlen. Uneinigkeit in der Klever City über längere Öffnungszeiten an den Tagen vor Weihnachten. Von Matthias Grass

Der Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt in Moyland steht seit Einführung der Eintrittspreise vor einem Besucherrekord. Fast 50.000 Besucher wurden bis gestern Nachmittag gezählt. Das sei sensationell, sagt Verwaltungsdirektor Johannes Look. Bedburg-Haus Bürgermeister Peter Driessen dankte den mehr als 200 ehrenamtlichen Helfern rund um Schloss Moyland. Timo Güdden von der Gemeinde und Jannie Uhlenbrock-Lueb von der Stiftung, die den Markt organisiert hatten und eine richtig gute Angebotsmischung trafen, waren gestern hoch zufrieden.

Beide sind gedanklich schon beim nächsten Markt: vom 7. bis 11. Dezember 2016 soll die 19. Ausgabe des Kunsthandwerkermarktes über die Bühne gehen. Die Veranstalter hoffen, dass der Markt 2015 erstmals die Kosten decken, vielleicht sogar mehr als die berühmte "schwarze Null" schreiben wird. Die endgültige Kosten-Nutzen-Rechnung werde frühestens im Januar vorliegen, sagte Güdden gestern.

In Moyland freuten sich Jannie Uhlenbrock-Lueb und Timo Güdden über besonders hohe Besucherzahlen des Handwerkermarktes.. FOTO: Evers, Gottfried (eve)

Auch in Kleve ist man mit den Umsatzzahlen im Vorweihnachtsgeschäft zufrieden. Ansonsten ist die Geschäftswelt in der Kreisstadt nicht ganz so einfach: Eigentlich hatte das Klever City Netzwerk (KCN) angeregt, die letzten Tage vor Weihnachten die Geschäfte bis 20 Uhr öffnen. Doch nur ein Teil werden mitmachen, teilte das KCN jetzt mit, darunter Kaufhof, Saturn, Intersport und Kiesow.

"Wir wollen für den Kunden da sein, wenn wir glauben, dass der Kunde das von uns erwartet", sagt Astrid Vogell, Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof in Kleve. Die Galeria Kaufhof werde die letzten Tage vor Heiligabend ab kommenden Montag bis Mittwoch bis 20 Uhr für für die Kunden da sein. Denn: "Bei uns kann man die Geschenke mitnehmen, man muss nicht fürchten, dass so kurz vor Weihnachten bestellte Ware nicht mehr ausgeliefert werden kann", sagt die Galeria-Kaufhof-Geschäftsführerin.

"Wir werden öffnen, und je mehr Geschäfte öffnen, desto attraktiver für die City", sagt Nina Kiesow. "Unser Kunde kann hier noch finden, was er sucht, er bekommt eine gute Beratung und das Geschenk wird auch schön weihnachtlich verpackt - das ist Service, den nur der stationäre Einzelhandel bieten kann", sagt sie.

Natürlich werde Mensing den Montag vor Weihnachten länger öffnen, halte sich aber vor, zu beobachten, ob der Kunde das Angebot verlängerter Öffnungszeiten kurz vor dem Fest annimmt, sagt Brigitta Schmidt, Geschäftsführerin von Mensing Moden.

Dass der Kunde das Weihnachtsgeschäfts bis jetzt annimmt, kann Schmidt bestätigen: "Wir haben Ergebnisse wie im Vorjahr, wir sind damit wirklich zufrieden", sagt die Mensing-Geschäftsführerin. Vor allem die Rabattaktionen ihrer Häuser werde weitere Kunden anziehen. Außerdem zeige die Erfahrung, dass das letzte Wochenende vor Weihnachten noch einmal einen Schub bringen könne. Dieses Jahr liefen Strickponchos besonders gut.

Astrid Vogell war mit dem dritten Advent-Samstag sehr zufrieden: Es habe richtig Freude gemacht, die vielen Kunden ins Haus strömen zu sehen, sagt sie. Geholfen haben dabei, so die Galeria-Kaufhof-Geschäftsführerin, auch die Wichtel draußen in der Fußgängerzone, die mit Aktionen ins Haus lockten. "Die Kauflaune war zu spüren", sagt sie. Die Renner seien auch dieses Jahr wieder die Klassiker: Parfümerie, Schmuck und Spielwaren.

Bei Kieswo standen am Samstag um 16.45 Uhr am späten Nachmittag noch Schlangen vor den Kassen. "Wir sind mit dem Geschäft bis jetzt zufrieden", sagt Nina Kiesow. Die Frequenz sei gut gewesen und die Kundenaktionen kamen besonders gut an. Der Verkaufsrenner in diesem Jahr sind geschützte Kreditkarten-Täschchen, die ein Abgreifen empfindlicher Daten verhindern sollen, erklärt Kiesow.

Quelle: RP
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