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Tischtennis
Bauer/Dorißen unter den besten Acht

Kleve. Tischtennis: Westdeutsche Meisterschaften wurden in Erkelenz ausgetragen. Von Liza-Marie Siegmund

Mit soliden Ergebnissen hat das Damen-Quartett von WRW Kleve die Westdeutschen Meisterschaften in Erkelenz absolviert. Das beste Resultat erreichten Verena Bauer und Pia Dorißen, die als Doppelpaarung bis ins Viertelfinale kamen. Erst hier unterlagen sie dem späteren Westdeutschen Meisterduo Alena Lemmer/Bollmeier (beide TuSEM Essen).

Zunächst aber freuten sich Bauer, Dorißen und Lisa Michajlova nach einer gelungenen Vorrunde über den Einzug ins Hauptfeld. Nach zwei Erfolgen über Laura Wöhrmann (TTV DJK Dedinghausen) und Sabrina Schröder (Borussia Düsseldorf) hatte Dorißen im Duell mit Meike Müller vom Drittligisten TTC Rödinghausen sogar Chancen auf den Gruppensieg. Diese verspielte sie nach gewonnenem ersten Satz aber, so dass sie als Zweitplatzierte die Runde der letzten 32 erreichte. Gleiches gelang auch Bauer, die gegen Claudia Ließ (TuS Wadersloh) und Larissa van Boxel (SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt) deutliche Siege verbuchte, während sie gegen Stephanie Hoffmann (TTC Grün-Weiß Fritzdorf) 0:3 verlor. Michajlova machte es deutlich spannender. Für ihre Erfolge über Tabea Brockmeier (TTC Mennighüffen) und Helena Rohs (TTC Baesweiler) musste sie lange kämpfen, während das 0:3 gegen Miriam Jongen (SV DJK Holzbüttgen) schneller besiegelt war.

In der Runde der letzten 32 standen die Klever Spielerinnen vor lösbaren Aufgaben - und dennoch schaffte nur Dorißen mit einem 4:0-Sieg über Kristin König (TTSV Schloß Holte-Sende) den Sprung ins Achtelfinale, wo die spätere Siegerin und Bundesligaspielerin Nadine Bollmeier (TuSEM Essen) eine Nummer zu groß war. Bauer musste sich unterdessen Drittligaspielerin Melissa Dorfmann (Borussia Düsseldorf) geschlagen geben, die sie zuvor schon häufig bezwungen hatte, und Michajlova unterlag Lisa Thieme von der DJK SF 08 Rheydt.

Maike Aatz hingegen blieb in der Einzel-Konkurrenz in der Vorrunde hängen. Ihr Sieg gegen Thieme bei Niederlagen gegen Tina Siemann (TTC Mennighüffen) und Carla Eichinger (DJK Borussia Münster) war zum Weiterkommen zu wenig.

Im Doppel hatte sich Lisa Michajlova an der Seite ihrer Schwester und Bundesligaspielerin Katharina (TuS Bad Driburg) mehr erhofft. Doch im Achtelfinale kam bereits das Aus, ebenso wie für Aatz an der Seite von Jenny Liebsch (TTC Brauweiler).

Quelle: RP
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