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Lokalsport
Kreissportverband trauert um Günter Pieper

Kleve. Günter Pieper ist tot. Der Issumer Turnierrichter, den schon als Kind Pferde in seinen Bann zogen, verstarb im Alter von 87 Jahren. Pieper wurde im Laufe der Jahre vom Pferdesportverband Rheinland hoch ausgezeichnet. So erhielt er für seine besonderen Verdienste um die rheinische Reiterei nicht nur die Ehrennadel in Gold, sondern auch die mit Lorbeerkranz, eine der höchsten Auszeichnungen, die der Verband zu vergaben hat. Seit zwölf Jahren stand Pieper, der stets ein Auge für die Schönheit der Pferde hatte, auf der Ehrenrichterliste. Von Stephan Derks

Dabei dürfte das Ehrenmitglied des Reitervereins Ziethen Issum bis in die schwere Klasse der Dressur und dem Grand Prix richten. Hierbei waren seine fachlichen Urteile nicht nur in NRW, Baden-Württemberg und Bayern gefragt. Auch international saß der Issumer mit Dänen, Belgier, Niederländern und Portugiesen am Richtertisch. Zudem vertrat er die Auffassung, dass jeder Reiter das Recht auf Begründung der Wertnote für seinen Ritt habe, wozu auch eine fachlich richtige Erklärung, Begründung und Ausdrucksweise gehöre. Auf sein Richteramt bezogen prägte Pieper einen wichtigen Satz: Denn nur wer eine Auge für Schönheit, Harmonie und Eleganz bei Pferden besitzt, der kann auch was erkennen.

Nunmehr hat Günter Pieper seine Augen für diese Schönheit und Harmonie für immer geschlossen und wird am morgigen Dienstag, 23. August, 13.30 Uhr, an der Friedhofkapelle in Issum zu Grabe getragen. Anschließend ist das Seelenamt in der St. Nikolaus Kirche. Der Kreispferdesportverband Kleve verneigt sich vor einem Horsman und einem großartigen Weggefährten im Reitsport.

Quelle: RP
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