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Lokalsport
Rindern feiert sechsten Sieg in Folge

Lokalsport: Rindern feiert sechsten Sieg in Folge
SV Straelens Nejat Kurtesi (links) durfte sich mit seinen Kollegen über einen 5:1-Erfolg in Appeldorn freuen. FOTO: Stade
Sv. Fußball-Kreisliga A: Mit 10:0 bezwingen die Zebras die Reserve der SV Hönnepel-Niedermörmter. Tabellenführer SV Kevelaer siegt deutlich gegen Vernum. Im Tabellenkeller muss die DJK Appeldorn eine herbe Niederlage hinnehmen. Von Per Feldberg und Nils Hendricks

Rindern - SV Hönnepel-Niedermörmter II 10:0 (6:0). "Ich habe den höchsten Respekt vor der Leistung von Gerd Wirtz und seiner Mannschaft. Davor ziehe ich meinen Hut", zeigte sich Rinderns Coach Joris Ernst beeindruckt. Auf heimischer Anlage hatten die Zebras das Reserveteam des Landesligisten deutlich mit 10:0 geschlagen. Daniel Beine (4), Bahri Kera, Daniel Cortez, Konstantin Nagel, Alexander Tissen, Fabian Hildebrandt und Rene Timmer trafen für die Gastgeber. Wirtz, Trainer der Gäste, war vor allem aufgrund der fehlenden vereinsinternen Unterstützung frustriert: "Wir sind auf uns allein gestellt und wollen einfach nur bis zur Winterpause durchhalten. Vor allem aus der ersten Mannschaft kommt keine Hilfe. Das, was wir hier Woche für Woche zeigen, ist eine Trotzreaktion."

Concordia Goch - Sturm Wissel 1:2 (0:1). Gegen Sturm Wissel unterlag die Mannschaft um Stephan Gregor verdient mit 1:2. Bereits nach sieben Minuten gingen die Gäste durch einen verwandelten Elfmeter von Lucas Schulz in Führung. In der 59. Minute gab es für die Gäste den zweiten, ebenfalls berechtigten, Strafstoß. Diesen verwandelte Felix Beckmann sicher zum 0:2. Zwar gelang André Küppers noch der Anschlusstreffer, doch zu mehr reichte es nicht. In der Nachspielzeit sah auf Gocher Seite Stephan Gregor die Rote Karte, bei Wissel Lukas Schulz Gelb-Rot. "Unsere Einstellung hat überhaupt nicht gestimmt. Das muss langsam in die Köpfe der Spieler", ärgerte sich Gochs Team-Manager Ismet Bozan. "Wir haben heute verdient gewonnen", lautete die kurze Analyse von Wissels Marco Schacht.

SC Blau-Weiß Auwel-Holt - Alemannia Pfalzdorf 3:1 (0:0). Einen souveränen Heim-Dreier konnte die Mannschaft von Lars Allofs gegen die Alemannia aus Pfalzdorf einfahren. "Insgesamt bin ich mit unserer Leistung zufrieden. Der Sieg geht in Ordnung", erklärte Allofs. "Nachdem wir im ersten Durchgang ein wenig gebraucht haben, um ins Spiel zu finden, konnten wir in der zweiten Halbzeit die Kontrolle übernehmen." Sein Gegenüber Thomas Erkens äußerte sich so: "Wir haben gut begonnen und dann den Faden verloren. Auwel-Holt hat verdient gewonnen. "Nach torlosen ersten 45 Minuten schossen Steffen Peters, Timo Ingenlath und Sven Verhaagh den Sportclub auf die Siegerstraße. Das 1:3 durch Pfalzdorfs Martin Koenen blieb unbedeutend.

Kevelaerer SV - SV Grün-Weiß Vernum 5:0 (2:0). Letztendlich doch relativ klar unterlagen die Gäste aus Vernum dem Ligaprimus Kevelaer. "Wir haben aufopferungsvoll gekämpft, konnten jedoch nicht unsere hochkarätigen Torchancen nutzen", resümierte Sascha Heigl, Trainer der Gastmannschaft. David Brinkhaus besorgte den Platzherren die frühe Führung in der dritten Spielminute.

In der Folge erhöhte Miroslav Sekela mit einem Dreierpack auf 4:0 (19./46./50.). In der 67. Minute traf Martin Sekela noch zum 5:0. Kevelaers Trainer Ferhat Ökce schlussfolgerte: "Der Sieg ist verdient, da wir über 90 Minuten mehr vom Spiel hatten. Das Ergebnis ist im Endeffekt ein bisschen zu hoch ausgefallen."

DJK Labbeck-Uedemerbruch - Union Wetten 2:1 (2:0). "Das war ein schlechtes Spiel meiner Mannschaft", sagte ein unzufriedener Marcel Lemmen. "Wir waren nur die erste Viertelstunde da und deshalb geht die Niederlage auch in Ordnung." Lukas Maas und Marius Bongarts hatten die DJK binnen drei Minuten mit 2:0 in Front gebracht. Der Anschlusstreffer durch Timo Clasen in der 86. Minute fiel zu spät. "Der Sieg ist hochverdient", meinte Labbecks Trainer Matthias Treffler. Unsere Tore fielen durch gute Spielzüge, wir hätten jedoch definitiv auf 3:0 oder 4:0 erhöhen müssen.

DJK Appeldorn - SV Straelen II 1:5 (1:3). "Ich bin maßlos enttäuscht", erklärte DJK-Trainer Dieter Oldenburg nach der deutlichen Niederlage gegen die Reserve des SV Straelen. "Das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Meine Mannschaft hat sich heute wieder gut präsentiert", lautete das Fazit von Straelens Trainer Dirk Otten. Danny Thönes brachte den Gast nach 12 Minuten in Führung. Zwar gelang Marvin Tenhaft der Ausgleich (21.), doch dann sorgten Bartek Walczweski (35.), Yannis Weyers (37.), Ferat Sürün (72.) und erneut Thönes (81.) für klare Verhältnisse.

SGE Bedburg-Hau II - TSV Weeze 0:4 (0:1). In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging der Gast nach einem abgefälschten Freistoß durch Florian Thomas (14.) in Führung. Nach dem Seitenwechsel war der SV das bestimmenden Team und Ladislav Grosiak mit zwei Treffern (51./63.) sowie Benedikt van Husen (66.) münzten dies zum ungefährdeten Auswärtserfolg auch in Tore um. "Am Ende geht die Niederlage in Ordnung. Wir haben eigentlich nur eine Großchance zum Anschlusstreffer, nutzten diese aber nicht", zeigte sich Bedburg-Hau Co-Trainer Manuel Kamps als fairer Verlierer. "Wir waren besonders in der 2. Halbzeit die bestimmende Mannschaft, haben aber leider noch zahlreiche Möglichkeiten liegenlassen", so die Analyse von Weezes Übungsleiter Marcel Zalewski nach der Partie.

Viktoria Winnekendonk - Arminia Kapellen/Hamb 2:4 (0:2). "Das war eine bittere Niederlage. Ein Fehler hat uns auf die Verlierstraße und damit eigentlich um den verdienten Lohn unserer Arbeit gebracht", zeigte sich Viktoria-Coach Sven Kleuskens nach dem Spiel enttäuscht. Die Gäste gingen durch Bastian Grütter (2.) und Frank (37.) in Führung. Die Gastgeber zeigten Moral und glichen durch den eingewechselten Jan Roosen (50.) und Patrick Liszewski (75.) aus. Ein schwerer Fehler in der Mauer ermöglichte in Minute 77. Bastian Grütter per Freistoß die 2:3-Führung. In der dritten Minute der Nachspielzeit sorgte Rick Spütz für den Endstand. "In Durchgang eins waren wir dominanter, haben dann den faden verloren. Am Ende bin ich mit dem Sieg zufrieden", so Mario Kanopa.

Quelle: RP
 
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