| 22.38 Uhr

Terrorverdacht in Köln/Bonn
Passagier hörte das Wort "Bombe" - Pilot landet zur Sicherheit

Notlandung am Flughafen Köln/Bonn: Terrorverdacht in Easyjet-Maschine
Köln. Am Kölner Flughafen ist es wegen eines verdächtigen Gesprächs an Bord eines Flugzeuges am Abend zu einer unplanmäßigen Landung gekommen. Der Flugverkehr wurde unterbrochen.

Die 151 Passagiere mussten nach der problemlosen Landung die Maschine über die Notrutschen verlassen, wie ein Flughafensprecher am Abend mitteilte. Alle Passagiere wurden von der Polizei vernommen.

Die Maschine der Fluggesellschaft Easyjet, ein Airbus A319, kam aus dem slowenischen Ljubljana und war auf dem Weg nach London. Wie der "Kölner Stadtanzeiger" berichtet, hatte ein Passagier das Wort "Bombe" in der Kabine gehört und die Crew während des Fluges informiert. Der Pilot entschied sich für eine Zwischenlandung in Köln. Wie die Zeitung weiter berichtet, wurde ein herrenloser Rucksack vorsorglich gesprengt, mehrere Menschen festgenommen.

Flugbetrieb wurde um 19 Uhr auf Anordnung der Polizei unterbrochen. Kurz vor 22 Uhr wurde der Flughafen für Starts wieder freigegeben. Zehn Flüge waren in der Zeit umgeleitet worden, 20 Abflüge hätten sich verspätet, teilte der Flughafen mit.

(felt/dpa)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Köln/Bonn: Passagier hört "Bombe" - Pilot landet wegen "verdächtigem Gespräch"


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.