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Lokalsport
Germania siegt und beendet als Vierter die Hinrunde

Ringen. Es war ein knapper, aber unterm Strich verdienter 15:11-Sieg der Ringer des KSV Germania Krefeld gegen den AC Mülheim am Rhein. Und nach der unglücklichen Niederlage der Vorwoche hatten diesmal die Krefelder das Glück auf ihrer Seite. Denn der Schwergewichtler der Kölner hatte durch ein Kommunikationsproblem den Termin schlichtweg verschlafen. Der Kampftag war ursprünglich für Samstag veranschlagt. Dass der letztendlich um einen Tag vorgezogen wurde, hatte der in Witten lebende Mattaios Engonidis nicht mitbekommen. Ein Gastgeschenk, das die Krefelder dankbar annahmen.

Das Zünglein an der Waage waren die beiden Leichtgewichtler der Krefelder. Hier siegte Mert-Fatih Simsek in 57 Kilo 14:6 nach Punkten, und Jakub Marchlewski gewann in der 61 Kiloklasse technisch überlegen. Ebenfalls nach Punkten gewannen Ayoub Bolakhrif (71 Kilo) und Julian Olbrich (75 Kilo). Tim Focken hatte, wie erwähnt, im Schwergewicht keinen Gegner.

Aber auch die äußerst knappen Punkteniederlagen von Alexander Wagner (98 Kilo) und Philipp Haeffner (80 Kilo) gegen starke Gegner trugen zum Sieg der Krefelder Mannschaft bei. Denn bei einer engen Niederlage gibt es nur wenige Punkte für die Kölner Mannschaft. Muammed Zakir Tan (86 Kilo), Dieter Tschierschke (75 Kilo) und Ben Haeffner (66 Kilo) verloren nach Punkten.

Damit ist die Hinrunde beendet, Krefeld steht mit vier gewonnenen und drei verlorenen Kämpfen auf dem vierten Platz. Eine Platzierung, die der KSV im Vorfeld nicht auf dem Schirm hatte, sondern sich viel weiter unten eingeschätzt hatte.

(oli)
 
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