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Volleyball
Die Fahrt hat sich gelohnt

Volleyball: Die Fahrt hat sich gelohnt
Ratheims Mannschaftskapitän Philipp Rumpf trumpfte in Wuppertal mit seinen gefürchteten Aufschlagserien auf. FOTO: Jürgen Laaser (Archiv)
Hückelhoven/Erkelenz. Volleyball: Herren-Oberligist VC Ratheim war beim SV Bayer Wuppertal erfolgreich. Der VCR gewann mit 3:2. Damen-Verbandsligist Erkelenzer VV hatte in Aachen keine Chance. Von Anke Backhaus

Die Fahrt ins Ungewisse verlief für die Oberliga-Volleyballer des VC Ratheim dann doch erfolgreich. Am zweiten Spieltag gab es erneut einen Sieg für die Ratheimer, beim SV Bayer Wuppertal gewannen die Ratheimer mit 3:2. Chancenlos hingegen waren die Verbandsliga-Volleyballerinnen des Erkelenzer VV, die bei der SG SV Neptun/SG Aachen eine herbe 0:3-Niederlage kassierten.

Für die Ratheimer war es der nächte Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Das Team des VC brauchte in Wuppertal allerdings etwas, um ins Spiel zu finden - zunächst nämlich unterliefen den Ratheimern einige Aufschlagfehler. Aber dann waren die Ratheimer auch schon warmgespielt. Nach einer 6:0-Serie agierten sie konzentriert im Angriff und Blockspiel. Auf der anderen Seite fanden die Wuppertaler kein probates Mittel, um den Ball im Feld der Ratheimer zu platzieren. Dank einer weiteren guten Serie ging der erste Satz ungefährdet mit 25:19 an den VCR.

Nur blieb es nicht so: Der zweite Durchgang war zu Beginn ein Spiegelbild des ersten. Viele Aufschlagfehler der Ratheimer (sieben) führten dazu, dass sich der VCR von den Wuppertalern nie wirklich absetzen konnte, und die Angabe hin- und her wechselte. Immer wieder scheiterte der VC an sich selbst und gab den Satz mit 24:26 an Wuppertal ab. Auch im dritten Durchgang bekamen die Zuschauer keinen hochklassigen Volleyball zu sehen. Die Partie war eher von Kampf und Willen geprägt. Bis zur Mitte des Satzes ging es wieder hin und her, ehe Ratheims Mannschaftskapitän Philipp Rumpf eine seiner gefürchteten Aufschlagserien auspackte und die Ratheimer auf 21:16 nach vorne katapultierte. Diesen Vorsprung ließ sich das Team von Trainer Hans Steffens nicht mehr nehmen und ging mit 25:19 und einer 2:1-Satzführung zum Seitenwechsel. Im weiteren Verlauf wurde Bayer spielerisch stärker, auf der anderen Seite konnte der VCR sein variables Spiel nicht mehr aufziehen, wackelte doch die Annahme gewaltig. So glich Bayer nach Sätzen aus und gewann den vierten Durchgang mit 25:22.

Weil den Ratheimern bestens bekannt ist, dass Tiebreaks nicht gerade zu den VCR-Spezialitäten gehören, schien das Team wie blockiert zu sein. Auf einmal aber lief es rund, Ratheim zeigte Bayer die Grenzen auf und gewann mit 15:8. Ratheims Trainer Hans Steffens fasste das Spiel so zusammen: "Die Fehlerquote war zu hoch und die zwei verlorenen Sätze waren unnötig, aber so ein Spiel muss man trotzdem erst einmal gewinnen."

Die Erkelenzerinnen trafen in Aachen auf einen äußerst abwehrstarken Gegner. Aachen ließ dem EVV kaum eine Chance, zudem wurde wieder offenbar, wie sehr Erkelenz mit der Personalnot zu kämpfen hat. Das Zuspiel bei den Erkelenzerinnen übernahm Jessica Kaiser, die nach einem Jahr Verletzungspause ihre Sache gut machte. Nur im zweiten Satz schien der Erkelenzer VV Anschluss zu finden, ansonsten war über weite Strecken zu sehen, wie groß die Verunsicherung ist. Es gab zwar einige längere und kämpferische Spielzüge, doch unterm Strich reichte es nicht, um den Aachenerinnen gefährlich zu werden. Der EVV gab die Sätze in dieser Höhe ab: 9:25, 18:25 und 6:25.

Erfolgreicher waren die Damen II in der Bezirksliga, hier gewann Erkelenz mit 3:0 (25:15, 25:13, 25:20) gegen den TV Mönchengladbach. In diesem Spiel fühlte sich der EVV II sehr wohl und überzeugte mit sicheren Aufschlägen und kraftvollen Angriffen. Nur im dritten Satz gab es einen kleinen Durchhänger.

Quelle: RP
 
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