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Lokalsport
Aufstieg oder Fall für den FC Langenfeld

Langenfeld. Auf den Badminton-Zweitligisten wartet das Wochenende der Wahrheit. Wachas Einsatz ist fraglich. Von Dirk Neubauer

Steigt der FC Langenfeld auf in die Erste Bundesliga im Badminton? Noch sind die Langenfelder Tabellenerster der zweiten Liga Nord - wenn auch nur mit einem Pünktchen Vorsprung vor dem TV Emstetten. Und schon am kommenden Wochenende kann die Vorentscheidung fallen. Denn da empfangen die Langenfelder daheim die Mannschaften von Tabellenplatz drei - SG EBT Berlin am Samstag, 14 Uhr - und von Tabellenplatz vier - BV Gifhorn, Sonntag, 13 Uhr. Das bedeutet: keine Gnade, kein gemütliches Antraben nach vierwöchiger Spielpause, sondern direkt ein Wochenende, das die Vorentscheidung bringen kann. Das Ziel der Langenfelder ist klar: Zwei Siege müssen her, um die eigene Position auf dem Liga-Thron zu festigen. Zumal der Tabellenzweite Emstetten ebenfalls gegen Berlin und Gifhorn ran muss.

Mannschaftssprecher Philipp Wachenfeld kommt mit einer guten und einer schlechten Nachricht zur Vorbetrachtung auf die Tage der Entscheidung: "Trotz Grippewelle sind bei uns alle Spielerinnen und Spieler gesund." Sven Kastens und Johannes Szilagyi, die beim bislang letzten Spieltag fehlten, sind mit an Bord. Es gibt fast keine Ausfälle.

Bis auf einen. Denn Przemyslaw Wacha nimmt auf der Jagd nach Punkten für die Olympiaqualifikation an einem Badmintonturnier in Wien teil. Er hofft, im Sommer in Rio für Polen auflaufen zu können. Und tatsächlich alle im Team drücken ihm die Daumen. Nur die Taktiker ticken anders: Sollte Wacha in Wien spätestens im Viertelfinale, am Freitagabend, ausscheiden, könnte er noch rechtzeitig am Samstagmorgen anreisen. Andernfalls stünde er nur am Sonntag zur Verfügung. Viel Konjunktiv - das muss sich zeigen. Die Langenfelder Damen sind mit Fabienne Köhler und Karoliine Hõim komplett.

Und das ist gut so. Denn vor allem Berlin ist eine harte Nuss. Das Hinspiel endete 4:4 Unentschieden. Die Berliner verfügen über zwei sehr starke Herreneinzel aus Finnland und eine starke Kombination bei den Damen. "Entscheidend für uns wird sein, dass wir nach den Doppeln möglichst gut da stehen", urteilt Philipp Wachenfeld.

Sollten die Berliner in Schach gehalten werden können, ist das Sonntagsspiel bestens geeignet, um einen Favoriten mitten in einem vermeintlich guten Lauf stolpern zu lassen. Zwar gewannen die Langenfelder das Hinspiel mit 6:2. Doch damals war die Nummer eins der Norddeutschen auf einem internationalen Turnier; kommen sie in Bestbesetzung, ist volle Konzentration angesagt.

Nach dem kommenden Wochenende gibt es nur noch einen Doppelspieltag Mitte März (19. und 20.); also kaum eine Chance, Patzer zu korrigieren. Deshalb wird es am Samstag und Sonntag in der Sporthalle am Konrad-Adenauer-Gymnasium spannend.

Quelle: RP
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