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Bundesliga-Keglerinnen kommen an ihre Grenzen

Lokalsport: Bundesliga-Keglerinnen kommen an ihre Grenzen
Rückblick: Als Meisterteam in der NRW-Liga waren die Langenfelder Sportkeglerinnen oft sehr erfolgreich. In der Bundesliga läuft es für die unter personellen Sorgen leidende Mannschaft derzeit nicht mehr so gut. FOTO: SKC Langenfeld/Paffrath
Langenfeld. Die Damen des SKC Langenfeld/Paffrath gaben in Remscheid alles, hatten allerdings beim 4549:5306 keine Chance.

Die Sportkeglerinnen des SKC Langenfeld/Paff-rath stehen eigentlich mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen. Und deshalb war der Mannschaft klar, dass die neue Saison in der Damen-Bundesliga extrem schwierig wird. Deshalb macht den Langenfeldern auch der letzte Tabellenplatz im Feld der acht Vereine für sich genommen nicht mal besonders stark zu schaffen. "So langsam kommen wir an unsere Grenzen, um überhaupt eine spielfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen", sagt Teamsprecherin Manuela ter Haar, "durch Schwangerschaft, Krankheit und Arbeit sind wir zurzeit sehr gebeutelt." Am ersten Rückrunden-Spieltag zeigte sich jetzt besonders deutlich, wie hoch die Hürden für den SKC aktuell sind. Beim Tabellenführer RSV Samo Remscheid hatte Langenfeld nicht die Spur einer Chance und verlor klar mit 4549:5306 (0:3).

Schon nach dem ersten Block lagen die Gäste weit zurück. Martina Schmidt (702 Holz) kämpfte und haderte dabei mit sich selbst, während Kathrin Schnepf (828) in zwei Räumgassen ein besseres Resultat verschenkte. Unglücklich lief der zweite Block, in dem zunächst ein technisches Problem auf der ersten Bahn dazwischenkam. Dann passierte Anna Ribbers ein Missgeschick: Schon beim Einkegeln stürzte sie und war anschließend etwas verunsichert. Dass sie einiges Pech bei den Würfen auf die Bauern hatte und ein paar Probleme, die Vollen zu treffen, führte insgesamt zu einem bescheidenen Ergebnis (603). Tanja Rittmann, die ihren ersten Einsatz in dieser Saison bestritt, hatte ebenfalls Schwierigkeiten bei den Versuchen in die Vollen (704).

Im Schlussblock ging es für Sandra Kaiser und Manuela ter Haar nur darum, den Schaden so gut wie möglich zu begrenzen. Dann lag ter Haar bis zur Halbzeit mit 423 Holz (trotz dreier verfehlter Ecken) auf einem sehr ordentlichen Kurs - bis anschließend gar nichts mehr passte. "Mit noch einmal sieben Eckenfehlern kann man nichts erreichen", fand die Langenfelderin, die sich das Nachlassen und das End-Ergebnis (767) selbst nicht erklären konnte. Deutlich erfolgreicher kam Kaiser von der Bahn, denn ihr einziges Problem war der rechte Bauer in der letzten Gasse auf Bahn 2. Mit den 872 Holz auf der Anzeigetafel konnte sie zufrieden sein - und es war das mit großem Abstand beste Resultat der Langenfelderinnen.

In der Tabelle reichen die fünf Langenfelder Zähler in der unteren Hälfte nur zum letzten Platz hinter der SG 63 Aachen-Knickertsberg (7), den KSF 62 Wuppertal (8) und dem KSC Dilsburg (9). Teamsprecherin ter Haar lässt keinen Zweifel am Ziel der Langenfelderinnen fürs bevorstehende Spiel gegen den Vorletzten Aachen: "Wir werden alles daransetzen, einen Heimsieg zu schaffen. Das wird nur gelingen, wenn wir eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung bringen und alle Spielerinnen fit sind." Nach dem Kellerduell am Samstag (15 Uhr, Manni-Jung-Sportkegelhalle am Freizeitpark, Zum Stadion 91) folgen in diesem Jahr noch die Auswärts-Auftritte am 9. Dezember (14 Uhr) in Dilsburg und am 10. Dezember (10 Uhr) beim Zweiten KF Oberthal. Das neue Jahr beginnt am 6. Januar (13 Uhr) beim Drittletzten Wuppertal ebenfalls auswärts.

(mid)
 
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