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Leverkusen
Covestro will CO2-Verbrauch bis 2025 halbieren

Leverkusen. Das Kunststoff-Unternehmen Covestro, ehemals Bayer MaterialScience, will seine hauseigenen Emissionen von Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahre 2025 um 50 Prozent - gegenüber den Werten von 2005 - senken. Damit werde Covestro die Beschlüsse der Klimakonferenz von Paris im vergangenen Jahr und die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstützen, heißt es aus dem Konzern. Richard Northcote, im Unternehmen hauptverantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit, betont, der Konzern sei "auf die stetige Entwicklung neuer Nachhaltigkeitslösungen ausgerichtet. Denn danach verlangen die Märkte."

Dies ist nicht die einzige Maßnahme, die von der ehemaligen Bayer-Sparte in Sachen Umweltschutz getroffen wird: Mit dem Ziel die Energieeffizienz zu steigern, arbeitet Covestro an leichtgewichtigen Materialien für Automobile, die einen geringeren Treibstoffverbrauch zur Folge haben - und an Dämmstoffen, die bei Kühlschränken und Gebäuden für eine höhere Wärmedämmung sorgen. Northcote gibt zu, dass es bei der Reduzierung der CO2-Emissionen nicht nur um Umweltschutz gehe, sondern auch darum, das Geschäft voranzutreiben. Dass die Kohlendioxid-Senkung funktionieren kann, hat die Vergangenheit bereits gezeigt. Covestro hatte sich - noch als Bayers Kunststoffsparte - 2005 zum Ziel gesetzt, die Kohlendioxid-Werte um 20 Prozent zu senken, und dies 2011 erreicht. Drei Jahre später knackte der Konzern die 30-Prozent Marke.

(BQ)
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