| 00.00 Uhr

Leverkusen/München
Leverkusen - Leckerbissen in Kölns Speckgürtel

Leverkusen/München: Leverkusen - Leckerbissen in Kölns Speckgürtel
Auf der Messe warben die Oberbürgermeister Uwe Richrath (l.), Henriette Reker (M., Köln) und Ashok Sridharan (2.v.r., Bonn) mit NRW-Bauminister Michael Groschek (2.v.l.) und Moderator Christof Hardebusch für die Region. FOTO: Region Köln/Bonn e. V.
Leverkusen/München. Die Stadt war jetzt drei Tage auf der "Expo Real" in München vertreten, dem Branchentreff der Immobilienwirtschaft. Dort vermarktete sie sich und die vorhandenen Flächen, etwa in der Bahnstadt als Büro- und Dienstleistungsstandort. Von Ludmilla Hauser

Im Speckgürtel von Köln und Bonn ist noch Platz für Projektentwickler in der Immobilienbranche. Diesen Kerngedanken hat jetzt der Verein Region Köln/Bonn in München an den Mann gebracht. Dort lief bis gestern die Messe "Expo Real", eines der wichtigsten, manche sagen, das wichtigste Branchentreffen der europäischen Immobilienwirtschaft.

Die Region um Köln teilte sich einen der größten Gemeinschaftsstände auf der Messe. Zu dessen Eröffnung kam Prominenz. NRW-Bau- und Stadtentwicklungsminister Michael Groschek, Kölns Stadtchefin Henriette Reker, Amtskollegin Ashok Sridharan aus Bonn und auch Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath teilten sich das Mikrofon, um das Rheinland von seiner besten Seite in Sachen Projektentwicklung darzustellen.

Es geht darum, sich bemerkbar zu machen, denn auf der Messe stellten laut dem Verein Region Köln/Bonn 38.000 Immobilienunternehmen aus mehr als 74 Ländern Projekte, Gewerbeflächen und Ideen vor. Darunter sind Gewerbeflächen und Einzelhandelsimmobilien. Die Region pries sich so an: "Die attraktive Lage mit hoher Lebensqualität, eine starke Wirtschaft, vielfältige Netzwerke und der Zugang zu hochqualifizierten Arbeitskräften sprechen für die Region Köln/Bonn." Innerhalb derer haben sich der Rhein-Erft-Kreis, Leverkusen, der Rheinisch-Bergische und der Oberbergische Kreis partnerschaftlich unter dem Motto "Der Speckgürtel von Köln" zusammen. Für Leverkusen bricht dort unter anderem die Stadt, die Avea, die Bahnstadt und die Wirtschaftsförderung (WfL) und die die Sparkasse Leverkusen eine Lanze. Unter anderem mit der Talkrunde unter der Überschrift: "Leverkusen: Leckerbissen im Speckgürtel von Köln".

Die WfL will Leverkusen, das keine großen Industrieflächen mehr zur Vermarktung anbieten kann, als Dienstleistungs- und Bürostandort bekannt und interessant machen.

Und hat dafür einiges getan: Bereits Ende vergangenen Jahres warb sie mit dem sinngemäßen Satz: "Warum wollen Sie nach Düsseldorf, wenn Sie auch nach Leverkusen können?" Die Anzeige gehört zu einer neuen, auf vier Jahre angelegten Kampagne, die eben für den Bürostandort Leverkusen werben soll. "Hier sind Gewerbeflächen für Produktion äußerst rar. Wir haben aber viele Entwicklungsflächen für Büros und Dienstleistungen, zum Beispiel bald auf der Bahnstadt-Westseite oder in der Wiesdorfer City. Und: Wir haben günstigere Miet-Konditionen, liegen vier Euro unter dem Niveau beispielsweise von Köln", hatte WfL-Chef Dr. Frank Obermaier vor einiger Zeit schon im Gespräch mit unserer Zeitung gesagt.

Beworben werden sollen vor allem die City in Wiesdorf, der Westen der Bahnstadt, der Innovationspark in Manfort und die Schusterinsel. Dort gebe es kurzfristig verfügbare Flächen, "die hat Köln nicht so. Es gibt hier gute Verkehrsanbindungen sowohl auf den Straßen als auch im ÖPNV, eine gute Dateninfrastruktur", hatte Obermaier damals zur Kampagne erläutert. Sich auf der "Expo Real" als Leckerbissen zu preisen, gehört da als Mosaiksteinchen der Kampagne dazu.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Leverkusen/München: Leverkusen - Leckerbissen in Kölns Speckgürtel


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.