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Kreis Mettmann
So süß: Parks zeigen ihre Tierbabys

Kreis Mettmann: So süß: Parks zeigen ihre Tierbabys
Elefantennachwuchs im Zoo Wuppertal: Tuffi, von der Mama liebevoll umrüsselt.
Kreis Mettmann. Jetzt kommt tierischer Nachwuchs auf die Welt. Straußenküken und Elefanten sind schon zu bewundern. Von Alexandra Rüttgen

Immer einen Besuch wert ist der Wuppertaler Zoo, der täglich von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet hat. Fast 5000 Tiere aus allen Kontinenten leben im Wuppertaler Zoo, wobei das Menschenaffenhaus, das Pinguinhaus und die Freiflughalle für tropische Vögel auf besonders großes Interesse stoßen. Außerdem sind jede Menge Tierbabys zu bestaunen. Aktuell sind es besonders süße "Micropigs", kleine Schweinchen. Aber auch die Bongos, eine Antilopenart, und die Bennett-Kängurus haben bereits den ersten Nachwuchs. Star der tierischen Kindergruppe ist aber der kleine Elefant "Tuffi", dessen Name an ein großes Vorbild erinnert - Tuffi, den indischen Elefanten des Zirkus Althoff, der 1950 zu Werbezwecken in der Schwebebahn mitfuhr und dabei in die Wupper stürzte. Das überstand die Elefantendame nahezu unverletzt, weil sie relativ weich an einer schlammigen Stelle landete. Es gibt vermeintliche Bilder des Sturzes, sie sind jedoch nachgestellt. Der Eintritt in den Wuppertaler Zoo kostet 10 Euro, Kinder zahlen 5 Euro, Kleingruppen ab 18 Euro. Adresse. Hubertusallee 30, Wuppertal. Telefon: 0202 5633600.

www.zoo-wuppertal.de

Auch der Wildpark Reuschenberg wartet auf Nachwuchs. Drei süße Lämmchen sind bereits auf der Welt. Nach Auskunft von Tierpark-Leiterin Sabine Honnef beginnen außerdem jetzt die Alpenkrähen zu brüten. Bald folgen auch der Uhu und die Möwen. Bei den Mufflons ist Nachwuchs in diesem oder im kommenden Monat zu erwarten. Der Eintritt kostet je nach Veranstaltung für Erwachsene zwischen 3 und 5 und für Kinder zwischen 1,50 und 2,50 Euro. Übrigens können im Wildpark auch Kindergeburtstage gefeiert werden. Kontakt: Wildpark Reuschenberg, Eintritt Am Reuschenberger Busch 6, Leverkusen. Telefon: 0214 68134, wildpark@integral-lev.de.

Niedliches Straußenküken, zu sehen in Wermelskirchen.

www.wildpark-lev.de

Niedliche Straußenküken sind aktuell in der Straußenfarm Emminghausen zu bewundern. Sie liegt idyllisch in Wermelskirchen (Bergisches Land). Adresse: Emminghausen 80, 42929 Wermelskirchen. Die Farm wurde 2008 gegründet und hat sich stetig vergrößert. Zurzeit wohnen dort fünf Zuchtgruppen, die artgerecht ganzjährig in Offenstallhaltung leben. Die Tiere haben Sandbadeplätze und erhalten im Sommer regelmäßige Wasserduschen. Der Hof bietet übrigens auch Spezialitäten aus Straußenfleisch an - Grill- und Bratwurst, Straußensteak und -filet. Die Straußenfarm darf nur im Zusammenhang mit einer Führung betreten werden. Kontakt: 0151 16628419. Der Hofladen ist Montag, Mittwoch und Freitag, 9 bis 18 Uhr, Dienstag und Donnerstag, 9 bis 14 Uhr, Samstag 11 bis 16 und Sonntag, 11 bis 15 Uhr geöffnet.

Kleine Lämmchen sind im Leverkusener Tierpark Reuschenberg zu bewundern. FOTO: Evers, Gottfried (eve)

Der Solinger Vogel- und Tierpark, im Gründungsjahr 1927 auch Ohligser Vogelpark genannt, befindet sich am Rande des Naturschutzgebietes Ohligser Heide, zwischen Hilden und Solingen. Der Park, ca. 1,5 Hektar groß, ist leicht mit Bahn, Bus oder Auto zu erreichen. Mit seinen rund 300 Tieren, einem Spielplatz mit Streichelzoo und einer kleinen Gastronomie, ist er für Jung und Alt geeignet. Der Luchsbau kann für eine Geburtstagsfeier gemietet werden. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Vor oder nach dem Parkbesuch lohnt sich ein Spaziergang durch die Ohligser Heide. Öffnungszeiten: April bis Oktober Montag bis Sonntag 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene ab 16 Jahre 4,50 Euro, für Kinder von drei bis 15 Jahren zwei Euro. Kinder unter drei und Geburtstagskinder haben freien Eintritt. Adresse: Hermann-Löns-Weg 71, 42697 Solingen. Telefon: 0212 75936.

www.solinger-vogelpark.de

Der Kölner Zoo hat seit Jahresbeginn viele Geburten verzeichnet. Allein im März wurden ein asiatischer Elefant und der kleine Flachlandgorilla "Kiano" geboren. Der Gorilla hatte ein Geburtsgewicht von zwei Kilogramm und wird noch bis zum Alter von zwei bis vier Jahren von der Mutter gesäugt, Auch Zwergziegen und Varis sind im März auf die Welt gekommen. Attraktion ist auch immer noch der große Ameisenbär, der am 22. Februar auf die Welt kam. Der Kölner Zoo ist von 1. März bis 30. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Adresse: Kölner Zoo, Riehler Straße 173, 50735 Köln. Telefon: 0221 56799100. Der Eintritt kostet für Erwachsene 19,50 Euro, für Kinder 9 und für Schüler 14,50 Euro.

www.koelnerzoo.de

Eingebettet in den landschaftlich reizvollen Grafenberger Wald ist der Wildpark mit seinen rund 100 Tieren insbesondere für Familien ein attraktives Ausflugsziel, das 365 Tage im Jahr geöffnet ist und nicht einmal Eintritt kostet. Das erstmals 1927 angelegte Gehege ist heute 40 Hektar groß und alles andere als ein Zoo. Hier werden die Tiere nicht präsentiert; sie entscheiden vielmehr selbst, wann sie sich den Menschen nähern und zeigen. In weitläufigen, naturnah gestalteten Gehegen sind Rothirsche, Rehe, Muffelwild und die bei den jüngsten Besuchern so beliebten Wildschweine zu Hause. Eine Besonderheit ist das Damwild-Freigehege. Hier kann das Wild, wenn es denn selbst will, hautnah erlebt und von den Kindern gefüttert werden. Wer Glück hat, kann die Wildschweine schon bald mit ihren Frischlingen erleben. Bachen werfen in der Regel ihre kleinen Ferkel zwischen Februar und April. Die Kleinen müssen aber noch eine Woche im Nest, einem Lager aus Laub in einem Versteck bleiben. Die Frischlinge haben ein braunweiß gestreiftes Fell, die Streifen gehen vom Kopf zum Schwanz. Sie trinken Milch bei ihrer Mutter, können aber schon mit drei Wochen selbst mit ihrem kleinen Rüssel in der Erde wühlen. Adresse: Grafenberger Wald, Rennbahnstraße 60. Telefon: 0211 625972. Eintritt und parken gratis.

Das Wildgehege Neandertal freut sich bereits über ein Auerochsenkalb, das vor zwei Wochen geboren wurde. Auerochsen kriegen das ganze Jahr über Junge. Außerdem wird täglich die Geburt des ersten Tarpan-Fohlens erwartet. Das berichtet Wildhüterin Gabriele Meiser. Nicht wundern: Ihre Kälber lassen Auerochsen-Mütter häufig abseits der Herde zurück. Sie liegen dann reglos da. Kein Grund zur Beunruhigung, sondern normales Verhalten. Der private Naturschutzverein Neandertal gründete einst das Wildgehege. Jahreslang wurde es durch den Zweckverband Neandertal mit Unterstützung durch den Verein unterhalten. Seit 2011 betreibt der Kreis Mettmann das Wildgehege, das in einem Naturschutzgebiet liegt. Es gibt auf den 23 Hektar drei Tierarten zu sehen: die Wisente, die Tarpane und die Auerochsen. Die abwechslungsreiche Landschaft mit Hoch- und Talwiesen, bewaldeten Hängen und dem kleinen Fluss Düssel machen das Wildgehege zu einem der schönsten seiner Art. Der Eintritt ist frei, Öffnungszeiten gibt es nicht. Hunde dürfen mitgebracht werden, allerdings müssen sie an die Leine genommen werden. Adresse fürs Navi: Talstraße 300, Mettmann.

www.wildgehege-neandertal.de

Quelle: RP
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