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Mönchengladbach
Adventsmarkt mit Zauberwald und Jazz

Mönchengladbach. 100 Anbieter verwandelten das Hephata-Gelände in einen familienfreundlichen Treffpunkt mit Atmosphäre. Von Angela Wilms-Adrians

Wie im Märchen bot ein großes Tor an der Hephata-Allee den Zugang zum Winterzauber-Markt im Kernzentrum der evangelischen Stiftung. Da verwunderte es kaum, dass vorbei an handgefertigten Dingen, selbstgekochten Marmeladen und verlockenden Likörfläschchen ein hölzernes Schild den Weg in den Zauberwald wies. Versteckt hinter dicht gereihten Tannen ließ sich über einen geschwungenen Weg ein Häuschen voller Instrumente finden. Hier entführte Jessica Burri ihre kleinen Zuhörer in die Welt des Froschkönigs und der Frau Holle.

Auch sonst hatte der Adventsmarkt erneut seinen eigenen Zauber, da hier wieder einmal die liebevoll von Hand gearbeiteten Dinge und selbstgekochten Köstlichkeiten dominierten. "Wir haben 100 Anbieter, 30 aus der Stiftung und 70 Kunsthandwerker aus der Region. Hier gibt es Gedrechseltes, Keramik, Filz und eben alles, was ein Kunsthandwerkermarkt bieten kann. Dieser Markt hat sich in Mönchengladbach sehr gut etabliert", sagt Dieter Kalesse. Der Leiter der Abteilung Kommunikation verkaufte im Fan-Shop der Einrichtung Tassen mit den aufgedruckten Kernwerten der Stiftung und Dom-Spekulatius in schmucker Geschenkdose. Das hübsche Dekor hat einer der Künstler aus dem Atelier Strichstärke entworfen. Pausenlos im Einsatz war Hannelore Jennes-Stelter von der Hephata-Crew am Stand mit selbst gefertigten Marmeladen, Säften, Ölen und Weihnachtskarten. "Wir haben hier viele Stammkunden und auch immer wieder Menschen, die zum ersten Mal auf dem Zentralgelände sind und dann sagen, wie schön es hier ist. Dass alle gerne kommen, ist doch das, was wir mit Inklusion erreichen wollen", stellte sie begeistert fest.

An einer großen Brennschale passte Volker Rock, unterstützt von Musikern und sonstigen Helfern der Jungen Gemeinde Martin-Luther-Kirche Rheindahlen, auf, dass sich keiner beim Backen von Stockbrot die Finger verbrannte. Die vierjährige Maja aß zufrieden ihr selbstgebackenes Brot. Es schmeckte ihr gut - und erst recht ihrem Opa, der den würzigen Geschmack in Kombination mit der Kräuterbutter lobte. An der Turnhalle kamen bei Grünkohl mit Mettwurst und Chili Freunde von deftigen Speisen auf ihre Kosten. "Jedes Jahr kochen wir circa 50 Kilogramm: Die sind am frühen Nachmittag weg", freute sich Jacqueline Petting, seit 34 Jahren bei der Stiftung, über die starke Nachfrage. Bei den Einkäufen zählten vor allem schmucke Adventskränze, Engel und weihnachtliche Dekoration zu den Hits. Beinahe überall anzutreffen war das Ensemble der Sall-Jazzband Eindhoven, die musizierend über das Gelände zog. Livemusik zum Glühwein gab es im Außencafé bei der Außenbühne. Derweil war die Kirche in ein "Zaubercafé" verwandelt, wo Kuchen und Waffeln zum Ausruhen einluden.

Quelle: RP
 
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