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Mönchengladbach
Das gibt es 2018 im Museum Abteiberg zu sehen

Mönchengladbach. Bis zum 18. Februar läuft die Ausstellung "Von da an" im Museum Abteiberg und alten Museum Bismarckstraße. Zudem ist im Grafischen Kabinett "Die Zukunft der Zeichnung: Konstruktion"zu sehen.

Henrike Naumann versammelt in ihrer Ausstellung "2000", die vom 11. März bis 10. Juni gezeigt wird, eine zeitgeschichtliche Archäologie der Hinterlassenschaften der Postmoderne in Deutschland. Das Jahr 2000 gilt als Endpunkt der Postmoderne. Das Museum Abteiberg, eröffnet 1982, war einer der Gründungsbauten der Postmoderne. Während ihrer Arbeit verwandelt sich die große Wechselausstellung des Museums Abteiberg in einen "Deutschen Pavillon", eine Grabungsstätte, in der die Trümmer der Postmoderne freigelegt sind - im Dialog mit Hans Holleins Architektur und seiner vorausgegangenen Ausstellung "Alles ist Architektur".

Vom 15. April bis 2. September ist die amerikanische Künstlerin Laurie Parsons mit der Ausstellung "A Body of Work" zu Gast im Museum. Die Künstlerin wurde in den späten 1980er Jahren in der Kunstwelt bekannt und wandte sich nach einigen Ausstellungen von ihr ab. Sie wurde Sozialarbeiterin. Eine Galerienausstellung, die sie 1988/89 in New York und Köln zeigte, wird neu aufgebaut. Gefundene Objekte von der Straße, über die Parsons damals sagte, dass "ihre Präsenz so kraftvoll wie die eines Kunstwerks" sei.

Im zweiten Teil der Ausstellung "Die Zukunft der Zeichnung: Algorithmus", die herausragende Werke der Sammlung Etzold zeigt, rückt vom 10. Juni bis 13. Januar 2019 das Konvolut der Computergrafik und deren Algorithmen ins Zentrum.

"Truth_Ruth" lautet der Titel der neuen Soap-Opera der Künstlerin, Filmerin und Schauspielerin Britta Thie. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe von Teenagern, die sich im Minto treffen. Basierend auf Interviews mit ihnen wird die Storyline entlang der persönlichen Geschichten gemeinsam im Dialog zwischen der Künstlerin, Jugendlichen und Schauspielern entwickelt. Der Elektrofachhandel Saturn wird bei dieser Inszenierung zum Schauplatz, zunächst als Drehort der Serie und später als Ausstrahlungsort, wenn die Folgen im Geschäft auf den regulär ausgestellten Flatscreens zu sehen sind. Parallel werden im Ausstellungsraum des Museums Abteiberg Stränge zu den einzelnen Hauptfiguren reflektiert. Eine dritte Ebene ist die Online-Streaming-Distribution der Soap Opera selbst. Nach jeder Erstausstrahlung einer Episode auf den Screens der Ausstrahlungsorte wird diese ein paar Tage später online gestellt.

Vom 11. November 2018 bis zum 24. Februar 2019 wird im Museum die Kunstsammlung von Ramon Haze unter der Bezeichnung "Der Schrank" erstmalig überhaupt in einem deutschen Museum präsentiert. Was wird aus der Kunst des 20. und des 21. Jahrhunderts? Ramon Haze, ein Kunstdetektiv und Sammler, der in der kommenden Kulturepoche lebt, gibt Antworten. Er sammelt mit seinen Schergen, Holmer Feldmann und Andreas Grahl, Objekte, deren Funktionen er nicht mehr erkennen kann und sie deshalb dem Feld der sogenannten Kunst zuordnet.

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