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Mönchengladbach
Düsseldorf macht Weg für Tour de France frei

Mönchengladbach. Seit Wochen wurde in Düsseldorf nachverhandelt, vor und hinter den Kulissen - jetzt gibt es eine Einigung, die auch im Rathaus Mönchengladbach den einen oder anderen aufatmen lassen dürfte. Der Stadtrat in Düsseldorf hat den Weg für die Finanzierung des Grand Départ in der Landeshauptstadt freigemacht und der Finanzierung zugestimmt. Damit ist endgültig klar: Am 2. Juli 2017 wird Mönchengladbach Austragungsort der allerersten Sprintwertung des wichtigsten Radrennens der Welt sein.

Die Einigung erfolgte auf den letzten Metern: Die Kosten sind mit insgesamt 11,2 Millionen Euro angesetzt, für 4,9 Millionen Euro gibt es den Angaben der Düsseldorfer Stadtspitze zufolge noch keine Gegenfinanzierung (etwa durch Sponsoren, Verkauf von VIP-Bereichen oder Vermarktung von Event-Flächen). Doch bereits dieses Jahr muss Geld für Organisation und Lizenzgebühren fließen. Darüber musste der Rat nun entscheiden.

3,1 Millionen Euro werden in den Etat eingestellt. Dem stehen 2,1 Millionen Euro an Erträgen gegenüber. Eigentlich wollte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel eine Million Euro mehr, CDU-Fraktionschef Rüdiger Gutt pochte aber auf den niedrigeren Betrag als Bedingung für die Zustimmung seiner Fraktion.

(lukra)
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