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Mönchengladbach
Platz drei bei Hundefreundlichkeit

Mönchengladbach: Platz drei bei Hundefreundlichkeit
FOTO: Bastian Königs
Mönchengladbach. Mönchengladbach ist eine durch und durch hundefreundliche Stadt. Das hat eine Untersuchung der Fachmarktkette Fressnapf ergeben. München landete auf dem Platz eins und erhält den Goldenen Fressnapf 2010 und einen Geldpreis in Höhe von 5000 Euro. Von Inge Schnettler

Hamburg folgt auf dem zweiten Platz, Mönchengladbach ganz knapp dahinter auf dem dritten. Auf den Plätzen vier bis zehn landeten Krefeld, Frankfurt, Augsburg, Karlsruhe Magdeburg, Essen und Wiesbaden.

Die Fressnapf-Auszeichnung wird alljährlich an Städte verliehen, die sich mit dem größten Engagement für Hundebesitzer und ihre vierbeinigen Freunde einsetzen. Dafür hat Fressnapf 40 Großstädte ab 200 000 Einwohnern in acht Bewertungskategorien untersucht. Zudem waren Fressnapf-Kunden und Hundehalter aufgerufen, via Internet die Hundefreundlichkeit ihrer Stadt zu bewerten.

Mönchengladbach konnte vor allem mit fehlenden Transportkosten in Bus und Bahn punkten. "In Mönchengladbach gibt es mit 17 Hundefreilaufflächen vergleichsweise wenig Platz für wildes Toben mit bellenden Spielgefährten. In der Stadt besteht darüber hinaus Leinenpflicht, allerdings dürfen Gladbacher Vierbeiner auf landwirtschaftlichen Wegen unangeleint und frei laufen.

Die Anzahl der Kotbeutelspender liegt im Vergleich zu den beiden Erstplatzierten mit 138 in einem guten mittleren Bereich", heißt es in der Begründung. Das seien alles Kriterien, die Mönchengladbach zu einer der hundefreundlichsten Großstädte Deutschlands machen und Grund genug, sich als treuer Begleiter des Menschen in Mönchengladbach sprichwörtlich "pudelwohl" zu fühlen.

Erstmalig hatten Deutschlands Hundehalter bei der Erhebung selber die Chance, ihre eigene Stimme für die Hundefreundlichkeit ihrer Großstadt abzugeben. In deren Augen erwiesen sich die Kriterien Leinenpflicht, Anzahl der Hundefreilaufflächen und Anzahl der Kotbeutelspender als wichtigste Faktoren für die Hundefreundlichkeit ihrer Stadt, gefolgt von den Kosten für den Hund in Bussen und Bahnen und den Kriterien Hundesteuer sowie der Anzahl der Hundeschulen, Hundevereine und Hundehotels.

"Wenn es die Hundelobby nicht gäbe, wär die Stadt niemals auf Platz drei gelandet. Denn bis vor kurzem gab es keine einzige Freilauffläche in Mönchengladbach", sagt der Vorsitzende der Interessengemeinschaft, Gerd Gröne-Gormanns. "Wir werden weiter für die Interessen der Hundehalter kämpfen. Unser Ziel ist Platz eins beim Goldenen Fressnapf."

Quelle: RP
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