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Die U15-Mädchen des 1. JC zeigen Judo vom Feinsten

Lokalsport: Die U15-Mädchen des 1. JC zeigen Judo vom Feinsten
Die U15 des 1. JC war bei den "Westdeutschen" erfolgreich. FOTO: schiessl
Judo. Es herrschte Hochbetrieb in der Jahnhalle. Acht Frauen-Mannschaften und 15 Männer-Mannschaften aus ganz Nordrhein-Westfalen waren zu den Westdeutschen U15-Mannschaftsmeisterschaften nach Mönchengladbach gereist. Wie 1. JC-Präsident Erik Goertz bei seiner Begrüßung mitteilte, waren es die letzten Meisterschaften dieser Altersklasse. Von Charly Hoeveler

Die Veranstaltung wird im kommenden Jahr aus dem Judo-Wettkampfkalender gestrichen. Dann soll ein verstärktes Augenmerk auf den Deutschen Jugendpokal gelegt werden. Der 1. JC wollte es noch einmal wissen beim Schlussakkord des Wettbewerbs. Er wollte eine Medaille holen, zumal seine Frauen-Mannschaft bei vielen Experten als ein sicherer Edelmetall-Kandidat gehandelt wurde. Schließlich war die Mannschaft als Titelverteidiger gesetzt.

Neben dem Frauen-Team startete auch die Männer-Mannschaft. In der ersten Begegnung mit der KG 1.JJJC Dortmund hieß es am Ende 5:3 für den 1. JC. Der zweite Kampf verlief weniger gut. Der 1. JC verlor 3:5 gegen den Brühler TV. In der Trostrunde gegen den PSV Bonn kam mit dem 6:2 noch einmal Hoffnung auf eine Medaille auf. Doch diese zerstörte der Dattelner JC mit einem 7:4-Erfolg. Immerhin es war der siebte Platz für den 1. JC.

Und dann kam sie, die Vorzeige-Mannschaft des 1. JC: Angeführt von den Hiller-Zwillingen Laura und Lisa, den Leistungsträgern des Teams. Beide Kämpferinnen waren noch im Kindergarten, da nahmen sie schon an den Schulsportmeisterschaften in Mönchengladbach teil, wenn auch außer Konkurrenz. Was diese Mannschaft zeigte, war Judo vom Feinsten. Ihre Technik, Kraft und Ausdauer ließ selbst die Verantwortlichen des 1. JC schon von ihrer Zukunft träumen. Hier wachsen Bundesliga-Kämpferinnen heran.

So war es auch nicht verwunderlich, dass in Julia Tillmanns und Ulrike Scherbarth zwei Bundesliga-Kämpferinnen des 1. JC die Betreuung der Mannschaft übernommen hatten, und Trainer Björn Eckert war auch sichtlich zufrieden. Gleich im ersten Kampf ging es gegen die SU Witten-Annen, dem 1. JC aus vielen Bundesliga-Schlachten bekannt. Unbekümmert und voller Selbstvertrauen wurde diese Hürde mit 5:2 genommen. Der nächste Gegner DSC Wanne-Eickel, Dritter des Bezirks Arnsberg. Ein Hindernis, das sogar deutlich mit 6:1 genommen wurde.

Das Finale war erreicht, und der Gegner hieß JC 66 Bottrop, Meister des Bezirks Arnsberg. Sicherlich kein leichter Gegner. Doch es wurde eine berauschende Vorstellung des 1. JC, in der sich die Mannschaft mit einem 5:1-Erfolg die Westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft sicherte. Neben den Hiller-Zwillingen kämpften Veronika Pandzioch, Julia Ibel, Anja Vishnewkaja, Anastasia Sitnikow, Elsa Lawrenz und Isabell Wehoven für den 1. JC. Für den Verein war es ein schöner Schlussakkord der U15-Meisterschaft.

Quelle: RP
 
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