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Lokalsport
Drei Ruhrpott-Aufgaben für den Gladbacher Nachwuchs

Jugendfussball. Zehn Punkte aus sieben Spielen sind eine ordentliche Ausbeute. U19-Trainer Thomas Flath ist ganz zufrieden, zumal die Borussen die dicken Brocken schon hinter sich haben. Der VfL will sich aber nicht darauf ausruhen, deshalb wurde in der spielfreien Zeit fleißig trainiert. "Es ist uns wichtig, dass sich die Spieler stetig weiterentwickeln - das gilt für die individuelle Entwicklung ebenso wie für die Entwicklung des Mannschaftsgefüges", sagt Flath. In der A-Junioren-Bundesliga geht es jetzt für den Fohlennachwuchs mit dem Spiel bei Rot-Weiss Essen weiter. Die Essener spielen körperbetont und sind sehr zweikampfstark. "Meine Mannschaft darf die Zweikampfstärke der Essener einfach nicht zur Geltung kommen lassen", warnt Flath. "Am besten gelingt das, wenn wir bei allem einen Tick schneller sind als der Gegner." In Essen muss Flath jedoch auf die beiden Langzeitverletzten Tom Meurer und Yorke Ndombaxi sowie auf Stürmer Rogerain Tiawa Tata verzichten. Von Andre Piel

Gut zu spielen reicht oft nicht aus, um Punkte zu sammeln. Vor allem, wenn auch die allerbesten Chancen nicht in Tore umgemünzt werden. So geht es aktuell der U17 der Borussen in der B-Junioren-Bundesliga. "Die Jungs haben viele gute Ansätze gezeigt, sich für diese aber nicht mit Toren belohnt", sagte VfL-Coach Hagen Schmidt nach der 0:1-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf. Das Spiel wurde gemeinsam aufgearbeitet und das Training in dieser Woche auf die Problemlösung im Angriffsspiel ausgerichtet. Auch wenn der Gegner VfL Bochum zu den robusten und kompakt stehenden Teams gehört, hofft Schmidt auf erste Fortschritte. Wichtig ist ihm aber vor allem eines: "Die Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis."

Den erwartet schwierigen Einstieg in die neue Umgebung hatte die U17 des 1. FC Mönchengladbach. Der Bundesliga-Aufsteiger zahlte bisher eine Menge Lehrgeld, was aber von Trainer Fabian Vitz einkalkuliert war. Zuletzt war die Zweikampfführung ein Problem. Die Westender erwarten mit dem Hombrucher SV einen Mitaufsteiger, der grundsätzlich mit den Gladbachern auf Augenhöhe sein sollte. Aber der Westfalenmeister ist mit elf Punkten gut aus den Startlöchern gekommen.

Quelle: RP
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