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Moers
Weihnachtsmarkt-Umsatz leidet unter Regenwetter

Moers. Schon jetzt steht so gut wie fest: Die erhofften 300.000 Gäste wird der Moerser Weihnachtsmarkt in diesem Jahr wohl nicht erreichen.

"Wir haben 20 Prozent weniger Besucher", sagte gestern Chef-Organisator Michael Birr von der Moers Marketing zur Halbzeit des Weihnachtsmarkts. Über die Organisation und das Angebot des Markts gebe es keine Klagen. "Aber bei nassem Schmuddelwetter bleiben viele Leute lieber zu Haus." Vor allem in den ersten Tagen des Marktes goss es wie aus Kübeln, und die aktuelle Wetterprognose bis Weihnachten sei durchwachsen. Dagegen sei der Besucheransturm am ersten, weitgehend trockenen Adventswochenende enorm gewesen. "Manche Händler sprachen vom besten Tagesumsatz in 41 Jahren Moerser Weihnachtsmarkt."

Besonders freut sich Birr darüber, dass "Baum Bruno", der auf dem Altmarkt dankt Computertechnik Märchen erzählt, sehr gut ankomme. "Immerhin haben wir eine fünfstellige Summe für ihn bezahlt." Drei andere Städte hätten bereits angefragt, ob sie Bruno ausleihen dürfen. Ebenfalls positiv: Es gebe nur sehr wenige Diebstähle und andere Zwischenfälle. Birr führte dies auf den starken Einsatz von Security-Mitarbeitern, die teils in Zivil unterwegs seien, zurück. Auch die Polizei zeige Präsenz und berichte von einem aus ihrer Sicht ruhigen Weihnachtsmarkt 2017.

Nächste Woche gibt es zwei Weihnachtsmarkt-Highlights: Am Mittwoch, 17.30 Uhr ist "Kerzenabend": Für zwei Stunden erlischt das elektrische Licht, auf der Bühne wird's besinnlich, Kirchengemeinden laden zum Innehalten ein. Am Freitag, 18.30 bis 19.30 Uhr, spielt der CVJM-Kreisposaunenchor beim "Altmarktblasen" festliche Musik.

(pogo)
 
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