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Neuss
Ein Meistertitel bleibt in Neuss

Neuss. Landesfinanzminister ehrt bei DM-Finale der Finanzämter die Fußballer. Von Christoph Kleinau

Das 41. Deutschlandturnier war für das gastgebende Finanzamt Neuss-Grevenbroich auch sportlich erfolgreich. Die Damenmannschaft der Kegler konnte den im vergangenen Jahr in Koblenz errungenen Deutschen Meistertitel im Turnier auf eigenem Terrain verteidigen. Die Blütenträume der Tennisabteilung, einen Sportler aus der Region im Finale zu sehen, reiften dagegen nicht. Dafür konnte sich Norbert Walter-Borjans, Landesfinanzminister und Schirmherr der dreitägigen Veranstaltung, zum Abschluss der Wettkämpfe freuen. Er konnte auf der Ludwig-Wolker-Sportanlage eine Fußballmannschaft als Deutschen Meister der Finanzämter küren, die aus Kickern der Finanzsportgemeinschaft Düsseldorf und der dortigen Oberfinanzdirektion extra gebildet worden war.

"Als Minister ist er zwar unparteiisch, aber im Grunde sind das seine Jungs", sagt Thomas Mostert, der nach dem Stress der Vorbereitung gestern als Chef-Organisator auch eine angenehme Pflicht hatte. Er konnte im Intranet der Behörde per Mail allen Kollegen mitteilen, dass sowohl Thomas Eigenthaler als Bundesvorsitzender der Deutschen Steuergewerkschaft als auch Markus Scholl, der in Neuss neu gewählte Vorsitzende der Deutschen Finanzsporthilfe, nur Lob für die Organisation und das Turnier hatten. "Besser geht es nicht, wir haben Maßstäbe gesetzt", zitiert Mostert die Bundesleitung.

2404 Sportler hatten in zehn Disziplinen seit Donnerstagfrüh die Besten unter sich ermittelt. Als Ausrichter freut sich Mostert, dass das ohne Pannen ablief - und als Sportler, dass es keine Verletzungen gab.

Im kommenden Jahr ist Augsburg Gastgeber des Deutschlandturniers, danach Chemnitz. Die Spiele 2019 sind noch nicht vergeben. Es könnte sein, dass die aufwendigen Drachenbootrennen mit zuletzt 30 Booten künftig von diesem Deutschlandturnier abgekoppelt werden. Neuss wäre als Ausrichter gesprächsbereit, sagt Mostert.

Quelle: NGZ
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