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Radevormwald
Lore-Agnes-Kita feiert 30 Jahre und bekommt größeres Außengelände

Radevormwald: Lore-Agnes-Kita feiert 30 Jahre und bekommt größeres Außengelände
Kita-Leiterin Theresa Eckelmann feierte mit Nisa (l., 5) und Sina (5) und vielen anderen Kindern und deren Eltern das 30-jährige Bestehen der Kita. FOTO: moll
Radevormwald. Mit einem Lichterfest feierte der Lore-Agnes-Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt Rhein-Oberberg am Freitagabend seinen 30. Geburtstag. Unter der Leitung von Theresa Eckelmann hat sich der Kindergarten an der Bahnhofstraße zu einem Bewegungskindergarten entwickelt.

Als Eckelmann den Kindergarten 2013 übernahm, entwickelte sie mit ihrem Team ein modernes pädagogisches Konzept. "Es war ein spannender und arbeitsintensiver Anfang. Ein Jahr später sind wir anerkannter Bewegungskindergarten", sagt Eckelmann.

Dieses Profil zieht sich durch den Alltag der Kinder und Erzieher, die viele Stunden ihres Tages gemeinsam im Lore-Agnes-Kindergarten verbringen. An Montagen und Freitagen gehen die Kindern unter Aufsicht in den Wald, donnerstags nutzen die Kindergartenkiner die Turnhalle der Grundschule Stadt, um sich auszutoben. Die Außenanlage der Kita hat bisher nur relativ wenig Platz für Bewegungsangebote geboten, aber das soll sich 2018 ändern.

Der Kindergarten wird sein Grundstück um 800 Quadratmeter erweitern. Das Wiesengrundstück, das hinter dem Kindergarten liegt, ist in Privatbesitz und kann vom Kindergarten gegen eine kleine Aufwandsentschädigung genutzt werden. "Wir pachten das Grundstück, das am Quellenweg liegt. Die Gegenleistung für die Nutzung ist die Übernahme des Winterdienstes. Das ist die Abmachung mit den Eigentümern, die unserem Kindergarten mit diesem Angebot ein sehr großzügiges Geschenk gemacht haben, über das wir uns sehr freuen", sagt Eckelmann. Wann und wie der Kindergarten das neue Grundstück nutzen wird, steht noch nicht fest. "Wir stecken noch in der Detailplanung und denken über die Ausstattung des Grundstücks nach", sagt Eckelmann.

Neben diesen großen Plänen will der Kindergarten bei traditionellen Angeboten, die meistens durch den Förderverein geplant werden, bleiben. "Wir werden uns weiterhin am Weihnachtsmarkt mit einer großen Tombola beteiligen", sagt Eckelmann. Besonderheit des Kindergartens ist außerdem das teiloffene Konzept. Obwohl es zwei feste Gruppen innerhalb des Hauses gibt, können sich die Kinder frei im Haus bewegen und die Gruppen durchmischen. "Wir versuchen unseren Kindern so viel Freiheit wie möglich zu bieten", sagt die Kita-Leiterin.

Das Lichterfest bildete dieses Profil am Freitagnachmittag gut ab. Es wurde gesungen, gebastelt und auch geturnt. Die Sinne der Kinder und die der Eltern wurden bei gemütlichem Licht geschärft. Theresa Eckelmann und ihr achtköpfiges Team hoffen, dass sich der Kindergarten weiterhin so positiv entwickelt. Die Erweiterung des Grundstücks wird ein wichtiger Meilenstein sein, weil der Kindergarten schon lange über einen zu kleinen Außenbereich klagt.

(trei)
 
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