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Radevormwald
Zweiter Jahrgang in der Rettungsfachschule

Radevormwald. Die Rettungsfachschule des Oberbergischen Kreises begrüßt 18 neue Auszubildende. Sie werden in den kommenden drei Jahren zu Notfallsanitätern ausgebildet. Seit einem Jahr ist die Akademie für Gesundheitswirtschaft und Senioren (AGewiS) in enger Kooperation mit dem Oberbergischen Kreis und dem Märkischen Kreis mit dieser Aufgabe beauftragt.

Mit der Feuerwehr Iserlohn ist jetzt ein weiterer Kooperationspartner hinzugekommen. Derzeit erlernen insgesamt 33 Auszubildende den neuen Beruf an der hierfür gegründeten Rettungsfachschule des Oberbergischen Kreises. 18 von ihnen starteten ihre Ausbildung am 1. November. "Hier wird ihnen durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis in den nächsten drei Jahren eine fundierte Ausbildung geboten", begrüßte sie Kreisdirektor und AGewiS-Betriebsleiter Klaus Grootens gemeinsam mit Vertretern des Oberbergischen und Märkischen Kreises. Elf der neuen Auszubildenden sind für den Rettungsdienst im Oberbergischen Kreis tätig, drei im Märkischen Kreis. Der Teilnehmerkreis hat sich außerdem mit drei Schülern der Feuerwehr Iserlohn und einem Auszubildenden der Bundeswehr erweitert. Den weitesten Weg nach Gummersbach legt ein Schüler aus dem Ruhrgebiet zurück, gefolgt von einer Auszubildenden, die jeden Morgen aus Wuppertal anreist.

Die Rettungsfachschule des Oberbergischen Kreises ist an die AGewiS angeschlossen. Sie ist die erste nach dem Notfallsanitätergesetz akkreditierte Rettungsfachschule im Regierungsbezirk Köln. Das Berufsbild des Notfallsanitäters löst die bisherige Ausbildung zum Rettungsassistenten ab. Neben der Ausbildung werden deshalb auch Fort- und Weiterbildungen für die Rettungsdienstmitarbeitenden angeboten. 68 Mitarbeitende des Oberbergischen Kreises haben eine solche Ergänzungsprüfung bisher in Gummersbach absolviert.

(wos)
 
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