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Lintorf
Junge Jecken feiern ausgelassen

Lintorf. In der Manege feierte das Kinderkarnevalskomitee den Auftakt der Session. Von Monika von Kürten

Ausgelassen feierte das Kinderkarnevalskomitee der Stadt Ratingen RaKiKa mit jungen und älteren Jecken ihr Hoppeditz-Erwachen zum närrischen Datum am 11. November. Sandra Bottke, Vorsitzende des RaKiKa, war sehr zufrieden, dass so viele Narren der Einladung des Vereines gefolgt sind und somit für einen erfolgreichen Saisonauftakt gesorgt haben.

Der mit einem kräftigen "Hoppeditz wach auf"-Ruf aus dem Schlaf geholte närrische Schelm dankte zunächst dem scheidenden Kinderprinzenpaar mit Gefolge und Schirmherren für eine tolle Zeit. "Ihr habt eine coole Nummer abgelegt und bei euren Auftritten viele Bützchen und Orden verteilt", bescheinigte er den jungen Tollitäten Emilie I. und Lennart I., die zum letzten Mal in vollem Ornat auf der Bühne standen. Zum letzten Mal hielten die beiden eine Rede, sangen ihr Lied und tanzten ihren Sessionstanz, bevor ihnen von der Präsidentin des Komitees die Insignien abgenommen wurden und Schirmherr Daniel Tombers den beschützenden Schirm schloss. Ein wenig traurig sind sie schon, dass es vorbei ist. "Auch wenn es manchmal doch recht stressig war, werden wir diese tolle Zeit niemals vergessen", waren sich beide einig.

Das neue Kinderprinzenpaar steht schon in den Startlöchern. Noch sind sie in zivil, ihre Ausstattung bekommen sie erst bei der Prinzenkürung im Januar. Zum ersten Mal nach ihrer Vorstellung beim Sommerfest des Rakika, präsentierten sich Helene I. und Frederik I. in der Manege ganz offiziell mit den neuen Schirmherren der Firmen Pospischil und Grohage ihrem jecken Volk. Die beiden Schüler der Liebfrauenschule freuen sich schon sehr auf ihre Regentschaft "Ich möchte gerne anderen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, und außerdem war es schon immer mein Traum, einmal oben auf dem Karnevalswagen zu stehen", verriet der neue Prinz in einem Interview mit seinem Vorgänger. Auch seine junge Venetia Helene I. hatte sich schon oft gewünscht, einmal selber das närrische Zepter in der Hand zu halten. Karnevalserfahrung hat sie schon etwas, tanzt sie doch seit einiger Zeit in der Ratinger Tanzgarde "Blau-Weiß".

Quelle: RP
 
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